Lily Allen: Shitstorm nach Anti-Trump-Post auf Twitter

LONDON, ENGLAND - OCTOBER 22:  Lily Allen attends Dizzee Rascal: Boy In Da Corner Live at Copper Box Arena as part of the Red Bull Music Academy UK Tour on October 22, 2016 in London, England.  (Photo by Jeff Spicer/Getty Images for Getty Images)
Lily Allen hat sich wieder einmal in die Nesseln gesetzt © Getty Images for Getty Images, Jeff Spicer, rm

Fans sind sauer auf Lily Allen

Gut gemeint ist nicht gleich gut, wie auch Lily Allen (31, 'Sheezus') jetzt feststellen musste. Mit nur drei Worten hat es die Sängerin geschafft, sowohl Teile der LGBT-Community als auch das Trump-Lager gegen sich aufzubringen.

Die Popsängerin ist bekennende Trump-Gegnerin und nahm kürzlich ein Cover von Rufus Wainwrights 'Going To A Town' auf. Den Song performte sie beim Women's March in London, wo auch das Musikvideo entstand. Zu sehen in dem Clip sind zahlreiche Protestler, die unter anderem Schilder wie "No to Racism, no to Trump" ("Nein zum Rassismus, nein zu Trump") oder einem vor einer Regenbogenflagge abgebildeten "Fags hate Trump" ("Schwuchteln hassen Trump") tragen.

Aufschrei der Twitter-Nutzer

Das "Gay Times Magazine" veröffentlichte einen Artikel zu dem Song und postete einen Link dazu auf Twitter mit dem Bild Allens neben letzterem Protestschild. Das Problem? Allen retweetete den Post und kommentierte nur mit "Fags hate Trump". Zahlreichen Twitter-Usern stieß dies äußerst sauer auf.

"Bitte nenn uns nicht Schwuchteln. Wir sind lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender, wenn man irgendwen unbedingt einordnen muss", schrieb ein Nutzer, dem Allen mit einem "Das steht auf dem Poster in dem Bild" antwortete. Ein anderer User erklärte ihr: "Das Schild wird von einem schwulen Menschen gehalten, der es in einer positiven, bejahenden Weise benutzt - als Geste des Stolzes und des Trotzes".

Andere Nutzer wurden noch deutlicher: "... und diese Schwuchtel hasst dich. Alles Liebe." Ein anderer bezeichnete Allen als "armselige Entschuldigung für einen Menschen" und ein weiterer sprach davon, wie "abscheulich" sie doch sei. Bisher wollte sich Allen noch nicht weiter zu der Sache äußern.

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