Lily Allen: Ich bin ehrlich, nicht kontrovers!

Lily Allen
Lily Allen © coverme.com

Für Lily Allen (28) kann ein guter Songschreiber mehr, als "crazy" auf "Baby" zu reimen.

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Völlig missverstanden

Ende November legte die Musikerin ('F*** You') den Track 'Hard out Here' vor und feierte damit ihr Comeback als Sängerin. In dem Track schimpft sie unter anderem auf Robin Thicke (36) und seinen Macho-Hit 'Blurred Lines' und unterstreicht, wie schwer es Frauen heutzutage im Showgeschäft haben.

Über Kritiker regt sich die Engländerin nicht. Ganz im Gegenteil betonte sie im Gespräch mit dem 'Q'-Magazin: "Es bringt nichts, einfach nur berühmt sein zu wollen oder immer wieder und wieder 'crazy' auf 'Baby' zu reimen! Ich möchte über Dinge schreiben, die wichtig für die Menschen sind. Ich will ehrlich sein - egal, ob es um Sex oder Politik oder Feminismus geht. Wenn die Leute das als kontrovers bezeichnen, ist das deren Problem."

Im nächsten Jahr folgt der Single ein ganzes Comebackalbum, an dem die Künstlerin in den USA und in Großbritannien geschrieben hat. Der Titel steht noch nicht fest - ein paar Ideen gibt es aber schon: "Ich komme immer auf neue Titel, wenn ich mit meinen Freunden trinke", lachte Lily Allen. "Zeug, das wir dann witzig finden - wie 'Brilly Allen' und 'Illuminaughty'. Aber ich denke nicht, dass diese Namen das Rennen machen werden."

2009 brachte die Londonerin ihre bisher letzte Platte auf den Markt, 'It's Not Me, It's You'. Mit ihrem Mann Sam Cooper erzieht sie zwei Kinder, doch auch Fehlgeburten musste die Schöne verkraften - eine davon im sechsten Schwangerschaftsmonat. Darüber schrieb Allen ein Lied, das sie als "traurig und kraftvoll" beschreibt. "Ich hoffe, dass das der finale Schnitt ist, denn dieser Song ist sehr wichtig für mich", betonte Allen.

Doch auch übers Feiern singt die Powerfrau, und in 'Some People' spricht sie über ihre Kindheit. Ihr Vater Keith Allen war Schauspieler, doch von Ruhm fehlte jegliche Spur: "Diese Vorstellung, dass ich meine gesamte Kindheit in Limousinen herumgefahren wurde, weil mein Vater Schauspieler war, könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein! Mein Vater hat verdammte acht Kinder und ich glaube, der höchstbezahlte Auftrag, den er hatte, war eine Werbung für Listerine. Teil das durch acht und es bleibt nicht viel übrig."

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