Lily Allen: Bloß nicht alles glauben

Lily Allen
Lily Allen © Cover Media

Lily Allen (28) hat ein gesundes Misstrauen gegenüber Massenbewegungen.

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Rat vom Papa

Die Sängerin ('Smile') ist die Tochter des Schauspielers Keith Allen (60, 'Robin Hood') und dieser habe ihr eine wichtige Sache beigebracht: "Viele meiner Haters oder wie immer man sie auch nennen will, sagen, dass ich nur wegen meines Vaters hier bin. Was einfach nicht stimmt. Wenn überhaupt, dann bin ich wegen meiner Mutter hier, die hart gearbeitet hat. Ich bin ein Kind aus der Mittelschicht, das in West-London aufwuchs. Meine Mutter stammt dagegen aus einer Arbeiterfamilie in Portsmouth und hat ihr eigenes Leben aufgebaut", berichtete die Britin dem Magazin 'Shortlist'. "Mein Vater verließ die Familie, als ich drei oder vier war. Aber er hat mir beigebracht, dass man nicht alles glauben soll - wie den Hype - und dass man jeden und alles infrage stellen sollte. Es ist ein bisschen ermüdend, aber ich habe mich zu einer Verschwörungsterroristin entwickelt. Trotzdem bin ich immer noch neugierig und möchte die Dinge erforschen und meine vielen Fragen beantwortet wissen."

In ihrem neuen Lied 'Sheezus' von ihrem gleichnamigen Album erwähnt Lily Allen Kolleginnen wie Katy Perry (29, 'Firework') und Rita Ora (23, 'R.I.P.'). Die Pop-Prinzessinnen sollen hier nicht gescholten werden - Allen habe nur auf eine Tatsache aufmerksam machen wollen: "Es kam einfach so aus mir raus! Es soll niemanden attackieren, obwohl es einige Leute erwähnt. Es geht hier darum, wie Frauen gegeneinander positioniert werden und das passiert bei Männern nie. Ich weiß, dass in den 90er Jahren Blur gegen Oasis aufgebracht wurde, aber das ist nicht dasselbe. Es geht mehr darum, dass es heißt 'Wer sieht besser aus? Du bist zu alt für so etwas, du solltest so etwas nicht machen!' Es gibt einen moralisierenden Unterton, was Frauen betrifft, den es bei Männern nie gibt. Darum geht es in dem Lied. Hört damit auf! Feminismus - ich hasse dieses Wort, denn es sollte gar nicht mehr existieren. Wir sind alle gleich, warum muss man sich über Feminismus unterhalten", wetterte Lily Allen.

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