Liliana Nova: Sauer über Dessous-Fotos im Beate-Uhse-Shop

Liliana Nova, ehemals Liliana Matthäus
Liliana Nova ist stinksauer. © dpa bildfunk

"Es war ein großer Schock für mich"

Liliana Nova ist stinksauer! Die Ex-Frau von Fußballlegende Lothar Matthäus hat nicht nur den Nachnamen ihres Ex-Gatten abgelegt, sondern auch ihr damit mehr oder weniger verbundenes Image. Immer wieder musste sie sich anhören, nur des Geldes wegen mit berühmten und wohlhabenden Männern zusammen zu sein. Umso mehr ärgert es die 27-Jährige daher, dass jetzt Dessous-Fotos von ihr im Beate-Uhse-Online-Shop aufgetaucht sind.

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Erst aus der Presse hat Liliana Nova erfahren, dass der Erotik-Shop 'Beate Uhse' Werbung mit ihr macht. Auf den ersten Blick sieht es aus als hätte Liliana für den Erotik-Hersteller gemodelt:

"Bodytransparent" heißt das heiße Modell, für das sie neben dem sexy Schulmädchenoutfit wirbt. Und es gibt auch noch zwei weitere Exemplare in knapper Wäsche.

Dass diese Fotos auf diesem Portal genutzt werden, habe einfach keine Klasse, meckert Liliana im RTL-Interview: "Es war ein großer Schock für mich, das zu lesen. Denn es ist ja auch sehr schädlich für mich. Ich finde es traurig, dass 'Beate Uhse' durch die Hintertür kommt und meine Bilder benutzt." Denn natürlich werden Liliana Novas Bilder sofort von den Medien aufgegriffen. "Ach nee, Liliana kann auch billig!", schreibt die 'Bild'.

Das ist zu viel für Liliana und sie wehrt sich: "Das ist der grösste Bullshit. (...) Die Fotos stammen von einem Shoot für eine Unterwäschen-Marke aus L.A. und sind schon eine absolute Ewigkeit her. Was man unschwer an meinem Gewicht erkennen kann. Wo ich aussehe wie ein Wal", schrieb Liliana bei Twitter.

Liliana Nova, ehemals Liliana Matthäus, auf Dessous-Fotos.
Diese Dessous-Fotos tauchten im 'Beate-Uhse-Online Shop' auf.

Die Anspielung auf ihr Gewicht ist Liliana im Nachhinein aber unangenehm: "Da habe ich etwas überreagiert. Das war auch witzig gemeint! Aber ich wollte damit eigentlich nur ausdrücken, dass die Fotos meiner Meinung nach eine Ewigkeit her sind, weil ich da doch mehr Kilos drauf habe und ich da auch noch anders aussehe." Auch die Nachbearbeitung der Bilder für den Beate-Uhse-Online-Shop gefällt ihr nicht: "Da wurde ich noch etwas runder gemacht, weil das mehr sexy aussieht. Mir gefallen die Fotos nicht."

Denn Liliana sieht sich heute lieber dünn und eher im High-Fashion-Bereich. Das spiegeln auch ihre eigenen Bilder auf ihren Twitter- und Facebook-Profilen wieder. Aber nicht nur ihre einstige Optik macht der 27-Jährigen zu schaffen: "Es ist ja kein Geheimnis, dass 'Beate Uhse' kein Problem hat, in die pornografische Richtung zu gehen. Aber ich bin ein sehr seriöser Mensch und ich habe immer dafür gearbeitet, seriös und ernst genommen zu werden", sagt Liliana im Interview mit RTL.

Doch wie konnte es passieren, dass das Erotikunternehmen in seinem Online-Shop einfach mit Lilianas Fotos wirbt? Die Ex-Frau von Lothar Matthäus hat sich vor gut eineinhalb Jahren in Los Angeles für einen amerikanischen Dessous-Hersteller als Model zur Verfügung gestellt. "Was ich zu shooten hatte, war Reizunterwäsche, die einfach hübsch aussah und ich hatte kein Problem damit, das anzuziehen. Ich kenne die Firma nicht und ich habe sie nicht recherchiert, bevor ich zum Job gegangen bin. Gott sei Dank habe ich Anwälte, die dagegen vorgehen und herausfinden, wie das alles abgelaufen ist."

Nur wird das vermutlich nicht so viel nutzen, denn 'Beate Uhse' hat auf Anfrage folgendes mitgeteilt: "Die Produktfotos sind Fotomaterial der Marke 'Leg Avenue', einer US-Marke für Dessous und Strümpfe etc. Wir vertreiben seit Jahren ausgewählte Produkte aus den Kollektionen von 'Leg Avenue' und erhalten dafür vom Hersteller Produktfotos. Auf Rückfrage beim Vertrieb wurde mir bestätigt, dass die Bilder für PR verwendet werden dürfen." Damit hat Liliana Nova die Vergangenheit mal wieder eingeholt. In Zukunft wird sie wohl öfter das Kleingedruckte bei Verträgen lesen. Noch sicherer wäre es aber wohl, wenn sich das Model einfach nicht mehr in Dessous ablichten ließe - denn dann könnten so sexy Missverständnisse gar nicht erst passieren.

Bildquelle: dpa, Beate Uhse/'Leg Avenue'

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