Liliana Matthäus wehrt sich gegen Kritiker: "Warum soll ich auf 'arm' tun?"

Lothar Matthäus' Exfrau Liliana
Liliana Matthäus versucht, sich zu rechtfertigen. © dpa, Ursula Düren

Liliana Matthäus auf der Gamescom: Jetzt wehrt sie sich gegen Kritiker

Feingefühl und Bescheidenheit gehören definitiv nicht zu den Tugenden der Liliana Matthäus. "Warum soll ich auf 'arm' tun?" Dieser Worte, die sie jetzt im Interview mit RTL sagte, klingen ein bisschen nach Rechtfertigung. Möglicher Hintergrund könnte sein, dass sie kurz zuvor knapp an einer Gefängnisstrafe wegen Kreditkartenbetrugs vorbei geschliddert ist.

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Ein Ex-Freund hatte sie deswegen angezeigt. Sie wurde sogar kurzzeitig festgenommen. Am 13. August ließ ein New Yorker Gericht die Anklage fallen - und tags darauf tänzelte sie prompt über die weltgrößte Videospiel-Messe Gamescom in Köln, als sei nichts gewesen.

Ihr Besuch in Köln ist - auch wenn es vielleicht nicht so aussieht - Arbeit. Sie ist extra eingeflogen, um einen Preis zu überreichen. Ihr Luxusleben will ja auch finanziert sein. "Ich komme aus einer guten Familie, ich hatte nie ein Problem mit Geld", legt die 27-Jährige nach. "Warum soll ich mich verstecken? Ich verstehe den Sinn der Sache nicht."

Unter eine Sache hat sie jedoch - zumindest teilweise - einen Schlussstrich gezogen, und das ist ihre Omnipräsenz in den sozialen Netzwerken. Ihren Facebook-Account hat sie gelöscht, nachdem ihre teils unsensiblen Posts zu einer ganzen Reihe von Shitstorms führten. Sie selbst gibt sich naiv: "Ich kann vielleicht selber schlecht einschätzen, wie ich nach außen wirke, aber so konkret kann ich es mir nicht vorstellen." Dass ihre Posts als Angeberei angekommen sein könnte, blendet sie aus.

Bei Instagram ist sie aber immer noch vertreten. Klar, so ganz ohne geht’s natürlich nicht. Wo sonst könnte sie sich sonst (un)gefiltert selbst inszenieren? Und so postete sie auch direkt ein Foto von der Gamescom, dem Highlight ihres Tages. Schließlich macht sich so ein Internet-Post doch wesentlich besser also ein Verbrecherfoto…

Bilderquelle: dpa

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