Liam Neeson: Angst vorm iPhone

Liam Neeson
Liam Neeson © Cover Media

Liam Neeson (62) kommt mit der modernen Technik nicht immer klar.

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Bloß nichts Neues

Die Figuren des Schauspielers ('Non-Stop') benutzen auf der Leinwand zwar oft die neueste Technik, im Privatleben ist der Hollywoodstar da allerdings anders. "Es macht mir Angst", gestand der zweifache Vater und hielt im Interview mit der britischen Zeitung 'Independent' sein altes iPhone hoch. "Ich komme damit klar, aber jeden Monat sagen mir [meine Söhne], dass ich zu dem neueren Modell wechseln soll und [ich sage] 'Oh, seid ruhig!'. Aber jetzt spinnt es irgendwie und ich weiß, dass sie einen Kobold da reingesetzt haben, der sagt 'Oh, er hat dieses Telefon schon zwei Jahre. Es ist an der Zeit.' Ich schwöre es, sowas machen die."

Seine beiden Söhne Micheál (19) und Daniel (18), die aus seiner Ehe mit der 2009 verstorbenen Schauspielerin Natasha Richardson (†45, 'Nell') stammen, hätten im Gegensatz zu ihm nämlich ein Faible für Technik und kennen sich bestens aus. Das bewundert ihr berühmter Vater durchaus. "Sie haben keine Angst vor irgendetwas. Sie nehmen die Technologien aus dem Äther auf", scherzte der Hollywoodstar und ahmte dann die Daumenbewegungen seiner Söhne beim SMS-Schreiben nach. "Wenn ihr Kinder habt, schaut euch deren Daumen an. Die sind richtig beweglich. Und deren Kinder... diese Daumen werden wie ein zusätzlicher Finger sein."

Doch nicht nur was Technik betrifft, ist der Actionheld eher traditionell eingestellt und zieht es vor, die Dinge zu reparieren, anstatt immer gleich alles auszutauschen. "Man repariert Dinge einfach nicht mehr. Das gibt mir großen Anlass zur Sorge. Wo ich in New York lebe, ist immer wenn eine Bar zumacht, dort dann auf einmal so ein Make-up-Laden von Revlon. Es muss davon schon ungefähr 15 auf der Columbus Avenue geben", seufzte Liam Neeson. "Dort mittendrin ist dieser kleine Schuster, der in diesem winzigen Laden arbeitet und deshalb finde ich mich manchmal dabei wieder, wie ich Schuhe kaputt mache, nur um sie zu ihm zu bringen, um den Laden am Leben zu erhalten."

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