'Let's Dance' 2016: Ulli Potofskis Ehefrau erleidet Herzinfarkt kurz vor der Live-Show

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'Let's Dance' 2016: Ulli Potofskis Ehefrau erleidet Herzinfarkt kurz vor der Live-Show
Ulli Potofski hatte große Angst um seine Frau Moni © dpa, Rolf Vennenbernd

Ulli Potofskis Frau Moni bittet ihn: "Geh für mich tanzen"

Er hatte seine Tanzschuhe bereits an den Nagel gehängt, doch jetzt darf Ulli Potofski weiter tanzen - und das völlig überraschend. Denn nachdem der Sport-Moderator bereits in Show eins bei 'Let's Dance' ausgeschieden war, rückte er kurzfristig für die verletzte Franziska Traub nach. Einen Tag lang hatte er Zeit zu trainieren - eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, doch der 63-Jährige stellte sich der Herausforderung, nicht ahnend, dass der Freitagabend für ihn dramatisch verlaufen sollte.

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"Ich bekam um zwanzig vor acht den Anruf, dass eine nahestehende Person einen Herzinfarkt erlitten hat", so Potofski im Interview mit VIP.de. Der Moderator machte sich sofort auf den Weg in die Kölner Uniklinik, denn diese nahestehende Person war Ehefrau Monika. Für die Macher der Show war klar, dass Potofski damit nicht bei der Live Sendung dabei sein würde. Doch der Moderator war dabei: "Es stellte sich heraus, dass die Erkrankung nicht lebensgefährlich ist. Und nach einem längeren Gespräch mit Moni, meiner Frau, hat sie gesagt: 'Versuch das jetzt zu machen, geh für mich tanzen, ich fühle mich am wohlsten, wenn du deinem normalen Leben nachgehst.'" Normal sei natürlich nichts gewesen.

Darum hat Ulli Potofski das Studio verlassen
Darum hat Ulli Potofski das Studio verlassen Let's Dance 2016: Dritte Liveshow 00:02:33
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'Let's Dance' 2016: Ulli Potofskis Ehefrau erleidet Herzinfarkt kurz vor der Live-Show
In der dritten Live-Show tanzte Ulli Potofski nur für seine Frau Moni

Für seinen Tanz bekam Potofski von der Jury magere fünf Punkte und somit bildete er erneut das Schlusslicht. Doch am Ende hat das Publikum ja auch noch ein Wörtchen mitzureden, rief fleißig für ihn an und wählte den 63-Jährigen und Tanzpartnerin Kathrin Menzinger eine Runde weiter. Dass das nicht aufgrund seiner tänzerischen Leistung geschah, war dem Moderator nach der Show völlig klar. Und für ihn ist sein Weiterkommen nicht nur ein Segen: "Das ist in der Tat auch ein Stück Fluch für mich, das gebe ich ehrlich zu. Ich sehe, die können hier alle ganz wunderbar tanzen und ich tue mich da schon sehr schwer. Aber am Ende des Tages bin ich froh, dass ich es gemacht habe, auch wenn ich es nicht gut gemacht habe."

Vielleicht macht er es in der nächsten Woche ja besser, zumindest hat er jetzt wieder mehr Zeit sich auf seinen Tanz vorzubereiten. "Ich bemühe mich das so anständig wie möglich hinter mich zu bringen, aber wenn die Leute sagen, dass ich es nicht kann, dann sollen sie mich einfach rauswählen", so Potofski ganz realistisch. Auf EINEN Anruf kann sich der Moderator ganz sicher jetzt schon verlassen - auf den seiner Frau Moni.

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