Leonard Nimoys Enkel nehmen Abschied

Leonard Nimoy
Leonard Nimoy © Cover Media

Die Enkelkinder von Leonard Nimoy († 83) zollten ihrem verstorbenen Großvater mit einem bewegenden Magazinbeitrag Tribut.

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Bewegende Worte

Der legendäre Schauspieler ('Star Trek') wurde als Mr. Spock weltbekannt. Vergangene Woche erlag er einer chronischen Lungenerkrankung. Seine Enkel Morgan Pearson (36), Alex Schwartz (30), Dani Schwartz (25), Maddy Nimoy (24), Spencer Schwartz (23) und Jonah Nimoy (22), die ihn gerne Poppi nannten, schrieben nun einen Nachruf im Magazin 'People'.

"Er war ein Universalgenie. Er wusste alles: vom Fliegen eines Flugzeugs über das Reparieren eines Staubsaugers bis hin zum Aufstellen eines Aquariums. Am liebsten erinnern wir uns daran, wie er mit uns im Sommer mit dem Boot auf den Lake Tahoe rausgefahren ist. Er ließ jeden von uns mal steuern und blieb direkt neben uns, für den Fall, das etwas schief lief. Er nahm uns mit zum Rafting, wobei die Fahrt so holprig war, dass wir alle aus dem Boot fielen. Aber Poppi beschützte uns alle und brachte uns die ganze Zeit über zum Lachen."

Leonard hatte zwei Kinder mit seiner ersten Frau Sandra Zober (83). Später heiratete er Schauspielkollegin Susan Bay (71).

Seine Enkel berichteten weiter, dass der Schauspieler zwar kein großer Redner war, allerdings dann doch gerne Geschichten aus dem Showbusiness erzählte. "Er sprach meistens mehr über sein Schauspielleben vor Spock als über das Leben in Hollywood. Er erzählte uns, dass er vor 'Star Trek' keinen Job für länger als eine Woche hatte. Er hatte ein unglaubliches Erinnerungsvermögen", berichteten die Enkel und fügten hinzu: "Es macht uns stolz, dass er bei seinen Kollegen so beliebt war. In den letzten Tagen gab es eine unglaubliche Reaktion und wir könnten gar nicht dankbarer sein. Wir werden immer die Möglichkeit haben, seine Stimme in 'Star Trek'-Folgen, Interviews oder auf seinen Alben zu hören. Wenn wir unseren Poppi vermissen, können wir ihn einfach irgendwo online sehen. Auf diese Weise wird er uns nie wirklich verlassen."

Cover Media

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