Leo Busch - Erhielt 2006 ihre eigene politische Talkshow

Die Journalistin Leo Busch
Leo Busch - Arbeitet seit 1995 für den Fernsehsender n-tv © picture alliance / dpa, n-tv/Amelie Losier

Leo Busch - Der Spagat zwischen Privatleben und Karriere

Neben ihrer Karriere widmete sich Leonore Busch kontinuierlich auch ihrer flammenden Leidenschaft für den Umgang mit Haustieren und kann mittlerweile auf einige Publikationen zum Thema ‘Hundeerziehung‘ zurückblicken.

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So veröffentlichte sie im Jahre 2011 den Tierratgeber ‘Leinentraining‘, in dem sie nicht nur verschiedene Trainingsmethoden und wichtige Grundlagen der Hundeerziehung darstellt, sondern auch praxisorientierte Anleitungen und Tipps zum Training an der Leine gibt. Gemeinsam mit ihrer Partnerin produzierte sie zudem die DVD ‘Duell auf offener Straße – Wenn sich Hunde an der Leine aggressiv verhalten‘. Auf dieser werden nicht nur verschiedene Fallbeispiele aufgezeigt, sondern auch tieferliegende Ursachen für Eskalationen beim Spaziergang dargelegt und Lösungsansätze präsentiert. Im Jahre 2009 steuerte Leo Busch zudem einen Buchbeitrag zu dem von Sascha Michel und Heiko Girnth herausgegebenen Sammelband ‘Polit-Talkshows – Bühnen der Macht‘ bei, welcher unter dem Titel ‘Das vergessene Schweigen – Plädoyer für einen übergangenen Moment‘ publiziert wurde. Leonore Busch widmete sich bereits während ihres Studiums der Arbeit bei TV und Rundfunk. So war sie zunächst als Reporterin bei ‘Radio FFH‘ tätig und wechselte dann zum Sender ‘Bayern 3‘.

Erste Erfahrungen im Bereich des Fernsehjournalismus sammelte sie während ihrer Arbeit beim Privatsender RTL – hier wirkte sie an der Entstehung verschiedener Reportagen wie ‘Guten Morgen Deutschland‘ mit. Währenddessen übte sich Busch auch bei den Printmedien und schrieb unter anderem für die ‘Süddeutsche Zeitung‘. Ihre erste Moderation übernahm die junge Journalistin beim ‘Bayerischen Rundfunk – hier wurde sie das neue Gesicht des ‘Rundschaumagazins‘. Leonore Busch kehrte kurz darauf in ihre Heimatstadt Berlin zurück und nahm eine Stelle als Redakteurin und Moderatorin beim Sender ‘n-tv‘ an. Dies erwies sich als erheblicher Karrieresprung für Busch: Im September 1997 moderierte sie hier die Sendung ‘Das Thema‘. Zwei Jahre später wurde sie hierfür in der Kategorie ‘Beste Moderation einer Informationssendung‘ mit dem ‘Deutschen Fernsehpreis‘ belohnt. Ein Jahr zuvor erhielt sie eine Nominierung für den ‘Goldenen Löwen‘. Leo Busch übernahm später die Moderation der Talkshow ‘2+4‘ und wirkte zudem an verschiedenen Wahlsondersendungen und Nachrichtensendungen mit. Dabei kristallisierten sich vor allem ihre Qualitäten im politischen Fach heraus: Busch erhielt zahlreiche internationale Live-Einsätze und berichtete unter anderem aus Washington D.C.

Den Zenit ihrer Karriere erreichte die Journalistin im Jahre 2006. In ihrer eigenen politischen Talkshow ‘Busch@n-tv‘ etablierte sie sich nicht nur endgültig als eine der beliebtesten Moderatorinnen Deutschlands, sondern präsentierte dem Fernsehpublikum zudem ein völlig neues TV-Format. In der Sendung mit dem selbstreferenziellen Titel ‘Busch@n-tv‘ sollte erstmalig die Kommunikation unter den Fernsehzuschauern und den Teilnehmern der interaktiven Show neuartig gestaltet werden. Die Zuschauer können per E-Mail, Videoanruf oder SMS Fragen stellen, welche vom jeweiligen Gast der Sendung dann unmittelbar beantwortet werden. ‘Busch@n-tv‘ erreichte über 300.000 Zuschauer deutschlandweit. Im Jahr 2009 war Busch zudem kurzfristig für den ‘Tagesspiegel‘ tätig – hier erschien unter anderem ihr Artikel ‘Vorsicht Hype!‘.

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