Lenny Kravitz brauchte eine Pause

Lenny Kravitz
Lenny Kravitz © Cover Media

Lenny Kravitz (50) genoss es, dass sich bei seinen Filmprojekten nicht alles um ihn drehte.

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Von sich selbst

Der Sänger ('Stand by My Woman') zeigte als Stylist Cinna in den ersten beiden Teilen der 'The Hunger Games'-Reihe eine ganz neue Seite von sich. Jetzt ist er mit seinem neuen Album 'Strut', das vergangene Woche veröffentlicht wurde, wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Darüber freut sich das Multitalent zwar, genoss aber auch den Abstand von seinem normalen Leben: "Wenn ich im Studio bin, geht's nur um mich. Es ist mein Ding, meine Musik, meine Produktion, was auch immer ich tun will, es geht um mich, mich, mich, mich, mich", beschrieb er gegenüber dem britischen Magazin 'The Red Bulletin'. "So läuft das - aber wenn ich die Chance bekomme, mit einer Gruppe von unterschiedlichen Leuten zusammenzukommen und jemand anderen zu bedienen, eine Rolle zu bedienen, einem Regisseur zu dienen, das mag ich sehr. Das lenkt mich einfach von mir selber ab."

Lenny brachte 1989 sein Debütalbum 'Let Love Rule' auf den Markt, 'Strut' markiert sein zehntes Studiowerk. Nach so vielen Jahren in der Musikindustrie kann der Rocker nicht anders, als die Veränderungen in der Branche zu bedauern. 20 Jahre lang stand er bei Virgin Records unter Vertrag, 'Black and White America' war 2011 die erste und auch die letzte Scheibe, die er bei Roadrunner Records, einer Tochterfirma der Atlantic Records Group, herausbrachte. Zu der Zeit traf es ihn schlagartig, wie hart die Branche tatsächlich ist: "Der größte Fehler meines musikalischen Lebens. Es war schrecklich. Sie haben mich einfach verar***t. Es war schlimm. Die haben nicht mehr das Geld, was sie mal hatten, der Job von jedem steht auf dem Spiel. Einen Tag leitet es diese Person, zwei Wochen später jemand anderes, aber sie haben mich enttäuscht. Sie ließen mich glauben, dass die Dinge auf eine bestimmte Art laufen würden, was sie aber nicht taten."

Für 'Strut' hat sich Lenny Kravitz etwas Neues einfallen lassen und veröffentlichte die Platte bei seinem eigenen Label Roxie Records, lässt sich bei der weltweiten Verbreitung aber von Kobalt Label Services unterstützen.

Cover Media

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