Lena will 2011 wieder antreten

Lena will 2011 wieder antreten
© dpa, Julian Stratenschulte

Oslo-Star gibt erste große Pressekonferenz in Köln

Lena Meyer-Landrut will beim Eurovision Song Contest 2011 erneut für Deutschland ins Rennen gehen. Dies bekräftigten sie und ihr Mentor Stefan Raab auf einer ersten, großen Pressekonferenz in Köln nach ihrer Rückkehr aus Oslo. Zwar solle es keine Castingshow mehr geben, aber die Zuschauer sollen zumindest über den Song entscheiden können. Genauere Details dazu wurden allerdings nicht bekannt gegeben.

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Auch sonst hat sich die Song-Contest-Gewinnerin über ihre weiteren Pläne nach dem spektakulären Sieg eher bedeckt gehalten. "Pläne, Pläne - ich hab' keine Pläne. Also ich nicht", verriet der strahlende, frisch gebackene Star den versammelten Journalisten. Über eine mögliche Tour oder sonstige Live-Auftritte, die jetzt anstehen könnten, habe sie sich noch keine Gedanken gemacht, da der Sieg so überraschend gekommen sei. Nur eines sei für sie klar: "Ich möchte nie Schlagerstar sein", sagte die verdutzte 19-Jährige auf die Frage, ob sie auch in Zukunft den Beruf des 'Schlagerstars' ausüben wolle.

Auf die Frage, wie sie künftig mit ihrer neuen Rolle als Nationalheldin umgehen wolle, gab sich Lena allerdings ganz bescheiden. Sie nehme alles, was um sie herum geschehe, "nicht so ernst". "Ich raste nicht aus", so der Shooting-Star, da es einfach "nicht so wichtig sei". Eine Bodenhaftung, die sich auch in ihren Wünschen für die Zukunft widerspiegelt. Sie habe zwar "ganz schön viele Wünsche", die seien aber "nicht so materieller Art". Sie wolle vor allem "gesund bleiben, glücklich und fröhlich sein".

Das Abitur hat Lena inmitten des ganzen Trubels rund um ihren Auftritt in Oslo eher nebenbei absolviert. Die Prüfungen seien "kein Ding der Unmöglichkeit" gewesen, trotzdem habe sie in den vergangenen Wochen gearbeitet wie "nie zuvor" in ihrem Leben. Früher habe ihr Leben vor allem aus "Schule, schlafen, etwas lernen, schlafen" bestanden. Diese Zeit sei aber spätestens mit dem Sieg in Oslo nun endgültig vorbei.

(Bild: dpa)

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