Lena Meyer-Landrut verrät, was auf Natalie Horler zukommen wird

ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut
ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut spricht Klartext. © picture alliance / BREUEL-BILD, BREUEL-BILD/Daniel Hinz

Lena: "Der ESC ist einfach total krank"

Die Eurovison-Song-Contest-Königin Lena Meyer-Landrut hat in Berlin ihre Nachfolgerin Natalie Horler getroffen. Die 31-jährige Sängerin wird im Mai dieses Jahres mit ihrer Band Cascada für Deutschland beim ESC in Malmö antreten. Und was sie da erwarten wird, weiß die ESC-Siegerin von 2010 ganz genau.

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"Der ESC ist einfach total krank. Das ist so verrückt, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Wenn man da ist, kommen alle auf einen zu und sagen Sachen wie: 'Oh my God, you are so gorgeous. You are so amazing!' Und du denkst dir: 'Schalt mal einen Gang runter!'", beschreibt Lena die Stimmung im RTL-Interview sehr eindrucksvoll.

Die ESC-Gewinnerin musste lernen, mit Kritik umzugehen

Sowohl 2010 als auch 2011 ist Lena beim Eurovision- Songcontest dabei gewesen. Aus der unbekannten Schülerin ist plötzlich ein Star geworden. Dauerpräsent, beliebt, begehrt - aber auch gehasst. Das hat sie vor allem im Internet zu spüren bekommen. Im Laufe der Jahre hat es sie eine Taktik entwickelt, um sich vor Kritik zu schützen. "So gut damit umzugehen, dass mich das nicht mehr angreift und ich zu Hause sitze und weine", erklärt sie. "Man muss lernen, da drüber zu stehen und man muss auch lernen, das nicht an sich heranzulassen", pflichtet ihr Natalie Horler bei. Doch das musste Lena Meyer-Landrut erst lernen.

Heute liest sie die Kommentare der Menschen im Internet über sie nicht mehr. "Das macht keinen Sinn, weil die Leute keine konstruktive Kritik üben, sondern einfach nur Hass ablassen", so die 21-Jährige. Durch ihre Erfahrung ist sie vorsichtiger geworden. Von der privaten Lena wird es auch in Zukunft nicht zu viel geben. Nur so viel: "Ja, ich habe einen Freund, schon lange. Der ist ganz toll. Wir sind glücklich und alles ist schön", schwärmt sie. Was andere über sie sagen, ist ihr mittlerweile egal.

Bildquelle: dpa

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