Lena Headey: Teure Nacktszene

Lena Headey
Lena Headey © Cover Media

Die Bosse von 'Game of Thrones' sollen über 200 Security-Männer engagiert haben, um zu gewährleisten, dass die Nacktszene, die Lena Headey (41) drehte, geheim blieb.

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Über 200 Sicherheitsleute

Die Schauspielschönheit ('300') tritt in dem Fantasy-Epos als Cersei Lannister auf. In einer Schlüsselszene der fünften Staffel taucht Cersei nackt aus einer Kirche auf und läuft durch die Stadt zum Schloss zurück. Für die Dreharbeiten bedeutete dies Organisations-Probleme: Die Kirche im Drehort, der in Kroatien liegt, verweigerte zunächst den Zutritt, da sie mit den Nacktaufnahmen nichts zu tun haben wollte. Laut Informationen von 'TMZ' konnte man den Streit aber letztendlich beilegen. Die Produktionsbosse heuerten die vielen Sicherheitsleute an, damit wirklich niemand einen Blick auf die Schauspielerin werfen konnte. Ansässige Ladenbesitzer wurden entschädigt, da sie in den vier Drehtagen ihre Geschäfte nicht öffnen durften. Insgesamt sollen die Dreharbeiten täglich umgerechnet fast 40.000 Euro gekostet haben.

Handys am Set waren streng verboten, um zu vermeiden, dass Fotos von Lena im Netz landen. Rundum funktioniert hat das nicht, auf der Promi-Seite ist ein Bild von Lena zu sehen, wie sie (bekleidet) einige Stufen hochgeht, die Umgebung scheint die Stadt darzustellen.

Jeder Anwesende musste einen Vertrag unterzeichnen, der ihn oder sie zur Verschwiegenheit verpflichtete, wer dennoch etwas von den Dreharbeiten verrät, muss mit einer Strafe von einer Viertelmillion Dollar rechnen.

Trotz der Mitarbeitermasse sollen bei der eigentlichen Nacktszene von Lena aber nur noch vier Crew-Mitglieder dabei gewesen sein.

Fans der Show, die auf den Büchern von George R. R. Martin (66) beruht, erwarten die Szene mit Spannung und die Hauptperson der wichtigen Sequenz weiß, wie wichtig die Meinung der Anhänger ist: "Fantasy und Scifi basiert auf einem echten Fan-Kult. Man präsentiert vor Experten und ihr ursprüngliches Material ist ihnen sehr wichtig. Die kommen auf dich zu und fragen: 'Also, als du in dieser einen Szene deinen Kopf leicht gebeugt hast, was hast du dir dabei gedacht?'", beschrieb Lena Headey gegenüber der britischen Zeitung 'The Telegraph'. "Ich mag das, weil man sich über die Interpretation streitet und sie mehr Interesse an der Rolle als an dir haben."

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