Hollywood Blog by Jessica Mazur

Leichen-Fledderei a la Hollywood

Leichen-Fledderei a la Hollywood
Leichen-Fledderei a la Hollywood

von Jessica Mazur

Wenn die Gerüchte, die derzeit durch Hollywood geistern, wahr sind, dann gibt es dafür wohl nur ein einzige Wort: DISGUSTING! Mehrere Onlinedienste berichten, dass tatsächlich jemand versucht, Fotos des Ende Mai verstorbenen Schauspielers Gary Coleman meistbietend an die Presse zu verkaufen. Laut den Redakteuren von 'TMZ', denen die Fotos vorliegen, zeigen die Bilder Coleman sowohl kurz bevor, als auch nachdem die Maschinen, die ihn am Leben hielten, abgeschaltet wurden. Wer würde denn versuchen, mit derartigen Fotos Kasse zu machen? Die Antwort: Gary Colemans Exfrau!

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Die Berichte in den amerikanischen Medien über das Verhalten von Shannon Price nach dem Tod des einstigen Kinderstars werden wirklich immer bizarrer. Jetzt sieht es so aus, als versuche sie tatsächlich Geld mit dem Tod ihres verstorbenen Partners zu machen. Und angeblich hat sie das Ganze tatsächlich geplant. So hat sie 'TMZ' zufolge Coleman nicht nur kurz vor und kurz nach seinem Tod fotografiert, sie beauftragte auch noch Dritte mit den Aufnahmen, damit die Qualität der Bilder gesichert ist. Auf einem der Fotos soll Price sogar selber neben dem an Schläuchen angeschlossenen Körper von Gary Coleman posieren.

Dass Shannon Price nach dem Tod ihres Partners den Kontakt zu den Medien sucht, ist nichts Neues. Ihr erstes Interview gab sie schließlich binnen der ersten 24 Stunden nach dessen Ableben. In dem Interview betonte sie immer wieder, dass sie nichts mit dem Sturz zu tun habe, der zu Colemans tödlicher Hirnblutung führte (obwohl das überhaupt niemand behauptet hatte). Angeblich soll sie aber verantwortlich dafür sein, dass die lebenserhaltenden Maschinen abschalten wurden. In ihren Augen habe die Gefahr bestand, dass Gary sonst hätte enden könnten, wie 'Muhammad Ali'. Schätzchen, nur so zur Info, Muhammad Ali hat PARKINSON!

Ihre Sprecherin hat bisher alle Behauptungen zurückgewiesen, Price würde versuchen, die Fotos in bare Münze umzuwandeln. Doch Mitarbeiter des Krankenhauses, in dem Coleman starb, bestätigten gegenüber den US Medien, dass Shannon und ihre Familie im Zimmer des Schauspielers eifrig drauf losknipsten. Und es scheint, als würde sich das unangebrachte Fotoshooting am Ende auch noch auszahlen. Ein amerikanisches Klatschmagazin soll nämlich zugeschlagen und die Bilder für ein paar tausend Dollar (die Rede ist vom unteren, fünfstelligen Bereich) gekauft haben. Welches Magazin einen Scheck ausstellte, ist noch unklar, aber laut 'TMZ' sollen die Fotos noch in dieser oder spätestens in der nächsten Wochen eines der hiesigen Gossipblätter 'schmücken'. Na, wunderbar! Das nennt man dann wohl: Leichenfledderei a la Hollywood!

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

 

Leichen-Fledderei a la Hollywood
© Bild: Jessica Mazur