Léa Seydoux: Sehr einsam als Kind

Léa Seydoux
Léa Seydoux © Cover Media

Léa Seydoux (28) hatte nach eigener Aussage keine schöne Kindheit.

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Wie eine Waise

Die Schauspielerin ('Blau ist eine warme Farbe') wuchs im Pariser Nobelbezirk Saint-Germain-des-Prés mit sechs Geschwistern auf, aber trotzdem habe ihr die Geborgenheit gefehlt: "Ich hatte eine große Familie, aber ich fühlte mich in der Masse verloren. Ich war sehr einsam als Kind. Ich hatte immer das Gefühl, ich sei eine Waise. Meine Mutter war in Afrika, mein Vater arbeitete, also war er nicht da. Sie waren getrennt, es war ein wenig chaotisch", berichtete die Französin der britischen Zeitung 'The Evening Standard'. "Als Kind habe ich nicht kapiert, was in der Welt passiert. Die Schule war auch schwierig. Ich habe die Welt begriffen, indem ich die Leute beobachtete. Schon als Zehnjährige habe ich gewusst, dass ich mein Leben in die eigenen Hände nehmen muss."

Dieses Gefühl verließ Léa Seydoux auch nicht bei ihrer Berufswahl - sie ließ sich durch nichts beirren. "Ich musste um mein Überleben kämpfen. Das hört sich komisch an, vor allem wenn man bedenkt, dass ich aus einer sehr privilegierten Familie stamme, aber es war keine klassische große Familie. Überhaupt nicht. Auf eine Weise war sie privilegiert, auf der andere Seite ...", ließ die Künstlerin ihre Gedanken schweifen.

Sie wollte sich auch nicht bei ihren Gedanken über die Ehe festlegen. Die Pariserin ist momentan glücklich liiert: "Ich habe nie an die Ehe geglaubt, aber nun, wo ich verliebt bin, denke ich vielleicht doch. Wir müssen an Dinge glauben - wir brauchen Disziplin. Ich glaube nicht an die religiöse Seite, aber als einen zivilen Akt schon. Aber mir ist die Ehe eigentlich egal", zuckte Léa Seydoux mit den Schultern.

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