Laverne Cox: Zeit, dass sich was ändert!

Laverne Cox
Laverne Cox © Cover Media

Laverne Cox (30) möchte, dass in Zukunft mehr Transgender-Darsteller wie sie auf den TV-Bildschirmen zu sehen sein werden.

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In Hollywood

Die Schauspielerin erlangte durch die Netflix-Serie 'Orange Is the New Black', in der sie bereits seit zwei Staffeln die Rolle der Gefängnisinsassin Sophia Burset übernimmt, Bekanntheit. Für ihre Darstellung wurde Laverne bei den diesjährigen Primetime Creative Arts Emmy Awards sogar mit einer Nominierung belohnt, was sie als ersten Schritt in Richtung größerer Vielfalt bei der Besetzung von Schauspielern hin deutet. Sie ist nämlich der erste Transgender-Star, der mit einer Emmy-Nominierung bedacht wurde. "Ach du meine Güte, ich habe da heute viel drüber nachgedacht und über die historische Bedeutung dieses Moments", betonte die Seriendarstellerin im Gespräch mit 'ET Online'. "Und ich hoffe, dass das andere Transgender-Schauspieler inspiriert, ihren Traum zu verfolgen, und sie wissen lässt, dass ihre Träume in Erfüllung gehen können. Und hoffentlicht inspiriert es die Leute in der Branche dazu, Transgender-Rollen auch wirklich mit Transgender-Schauspielern zu besetzen - könnte ja sein, dass wir das gut machen", fügte sie hinzu, beließ es aber nicht dabei: "Und vielleicht kann man Transgender-Menschen auch Rollen spielen lassen, die nicht unbedingt Transgender sind."

Die Moderatorin der Preisverleihung, Brooke Anderson (36), war jedenfalls stark von Laverne beeindruckt, auch wenn diese leer ausging und sich gegen ihrer Serienkollegin Uzo Aduba geschlagen geben musste. Trotzdem bezeichnete Brooke die einstige Reality-TV-Darstellerin ('TRANSform Me') als "Wegbereiterin". Laverne Cox bleibt bescheiden, hofft jedoch auf positive Veränderungen: "Ich glaube, wir müssen einfach schauen, was passiert. Aber ich weiß, dass viele Menschen von diesem Charakter inspiriert wurden und von dieser Situation, in der ich mich befinde - und das fühlt sich sehr gut an."

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