Laverne Cox: Dates sind eine Herausforderung

Laverne Cox: Dates sind eine Herausforderung
Laverne Cox © Cover Media

Laverne Cox (31) glaubt, dass viele Männer sich nicht trauen, mit einer transsexuellen Frau auszugehen.

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Als Transgender

Die Schauspielerin ('Orange Is the New Black') gilt seit einiger Zeit als Ikone der Transgender-Community und spricht auch regelmäßig Probleme offen an. Gegenüber 'Collider' machte sie nun deutlich, wie schwer es ist, als Transfrau den richtigen Mann zu finden. Dates seien nämlich "richtig kompliziert und herausfordernd".

Sie würde sich deshalb freuen, wenn ein berühmter Mann eine Romanze mit einer Transfrau öffentlich machen würde.

"Eine Trans-Person zu lieben ist revolutionär. Oft werden Männer, die uns daten, stigmatisiert, das ist etwas, das missverstanden und nicht anerkannt wird. Was heißt es denn am Ende des Tages, jemanden zu lieben, jemanden wirklich zu lieben und für den anderen da zu sein? Für mich gilt ein Zitat von Cornel West: 'Gerechtigkeit ist, wie Liebe in der Öffentlichkeit aussieht.'"

Unterstützt fühlt sich Laverne von den Serienschöpferinnen Jenji Kohan, die neben 'OITNB' auch 'Weeds - Kleine Deals unter Nachbarn' ins Leben rief, und Shonda Rhimes, die unter anderem 'Grey's Anatomy' ins TV brachte. Die TV-Ladys würden durch die Serien einen Einblick in das Leben homosexueller, bisexueller und transsexueller Menschen geben.

"Wenn wir Menschen als Menschen kennenlernen - und das ist, warum das im Fernsehen passieren kann - können Menschen mehr als nur ihre Geschlechtsidentität, ihre Rasse oder ihre sexuelle Orientierung werden. Das Tolle an 'Orange Is the New Black' ist doch, dass egal wofür diese Frauen inhaftiert wurden, egal welche Rasse, welches Alter, welche sexuelle Orientierung, welches Geschlecht - diese Frauen sind Menschen. Und der Job des Künstlers ist es, diese Menschlichkeit zu reflektieren. Und ich glaube, das ist es, was Jenji Kohan und Shonda Rhimes so schön macht", schwärmte Laverne Cox.

Cover Media

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