Laura Gibson: Mit dem "Empire Builder" in ein neues Leben

Laura Gibson
Laura Gibson ist umgezogen - und da ist so einiges passiert. Foto: City Slang © DPA

Der "Empire Builder" ist eigentlich ein Zug, der einmal quer durch den Norden Amerikas fährt. Laura Gibson nahm diesen Zug, als sie 2014 von Portland nach New York City zum Studieren zog. "Empire Builder" heißt auch ihr neues Album.

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Erinnert sie im ersten Song "The Cause" noch an eine ruhigere Version von The Black Keys, ist in den folgenden Lieder nicht mehr viel davon zu hören. Sie macht halt Country und Folk - und das hört man deutlich. Ihre Stimme bleibt dabei durchweg interessant, sie besitzt eine außerordentliche Tiefe und berührt einen immer wieder aufs Neue.

Laura Gibson verarbeitet in "Empire Builder" den Brand ihrer erst kurz zuvor bezogenen Wohnung in New York. Sie wohnt zeitweise bei verschiedenen Freunden auf dem Sofa. Diese Rastlosigkeit merkt man ihren Songs an. Aber auch das zur Ruhe kommen, sich neu sortieren und nach einem Schicksalsschlag wieder zurechtfinden findet Raum auf "Empire Builder".

Vielleicht ist ihr Album ja auch gar nicht nach dem legendären Zug benannt. Vielleicht erzählt der Titel ja auch von Lauras ganz persönlicher Existenzneugründung. Die Musik passt dazu.


dpa
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