Larry Flynt: Hugh Hefner verliert seinen Verstand

Larry Flynt: Hugh Hefner verliert seinen Verstand
Larry Flynt findet, der "Playboy" sollte nackt bleiben © ddp images

Ein "Playboy" ohne nackte Frauen, ist das noch ein "Playboy"? Der Zukunft der US-Ausgabe des Männermagazins stehen züchtige Zeiten bevor. Abgesegnet von Chef Hugh Hefner (89) persönlich, soll die Zeitschrift bald keine entblößten Bunnys mehr zeigen. Die Entscheidung stößt vielerseits auf Ungläubigkeit. Larry Flynt etwa (72), Gründer des Männermagazins "Hustler", machte in einem Interview mit "CNN" nun deutlich, was er von dem Redesign hält. "Naja Hefner ist jetzt 90, ich weiß, dass er alt wird, aber ich wusste nicht, dass er seinen Verstand verliert", urteilt der Verleger.

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Züchtiger "Playboy" geht nicht

Vor allem wundert er sich: "Wie kann man das wichtigste Feature eines Magazins fallen lassen? Das, wofür es berümt war?" Statt dieses drastischen Schrittes hätte man sich doch lieber darum bemühen sollen, Fixkosten einzusparen, um Umsatzverluste zu kompensieren. "Mein Editorial-Team bei ,Hustler' besteht aus sieben Leuten. Hefner hat wahrscheinlich zwischen 40 und 50. Ich mache Profit, während er monatlich Geld verliert", so das Fazit des 72-Jährigen. Hefner werde demnach zwar aufgrund seiner Rolle in der sexuellen Revolution, wohl aber nicht als Geschäftsmann in Erinnerung bleiben.

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