Laing: Neubesetzungen sind etwas Intimes

Nicola Rost
Nicola Rost © Cover Media

Nicola Rost und ihre Band Laing machen sich Neubesetzungen nicht leicht.

- Anzeige -

Da darf nicht irgendwer kommen

Am 12. September kam das zweite Studioalbum der Berliner Hit-Band ('Safari'), 'Wechselt die Beleuchtung', auf den Markt und eingefleischten Fans fiel sofort auf: Sängerin Atina ist nicht mehr dabei. Die Künstlerin hatte 2012 noch mitgeholfen, den Track 'Morgens immer müde' zum echten Kult-Hit zu machen.

Jetzt besteht die Band neben Frontfrau Nicola Rost aus Sängerin Johanna Marshall, Choreografin Marisa Akeny und Neuzugang Larissa Pesch, die ebenfalls singt. Im Interview mit 'klatsch-tratsch.de' erklärten die Damen, warum Atina ging: "Atina hat uns leider verlassen, die ursprünglich eigentlich Schauspielerin war. Und an ihrer Tür haben viele Schauspielprojekte geklopft, weswegen sie sich am Ende dafür entschieden hat." Die Hauptstadt-Mädels haben schon zweimal Mitglieder kommen und gehen sehen - ein Prozess des Wachsens, der dennoch gründlich durchdacht werden will. "Es war bei uns schon immer so, dass wir bei Neubesetzungen immer zuerst im direkten Bekannten- und Freundeskreis suchen", betonten die Chart-Schönen und erklärten: "Es ist auch ein sehr intimer Platz in unserem Leben, da will man ja auch jemanden haben, mit dem man auch auf lange Zeit auskommt. Deswegen haben wir geschaut, wer kann singen, wer hat Zeit und wer ist cool. Und am Ende war Larissa cool, konnte singen und hatte Zeit."

Diese Zeit wird gleich sinnvoll genutzt: Im Oktober gehen Laing auf Tour und begeistern ihre Fans live. Allerdings wird das Publikum sitzen - ist also Tanzen nicht erwünscht? 'n-tv.de' fragte bei Songschreiberin Nicola nach: "In unserer Show performen wir, singen Texte, die durchdacht sind und gehört werden wollen und gleichzeitig gibt es einen Beat, zu dem du tanzen willst. Das ist manchmal schon ein bisschen viel verlangt. Deswegen dachten wir, wenn wir die neue Platte vorstellen, möchten wir, dass die Leute sich konzentrieren können und dabei sitzen, hinsehen und zuhören." Wer dennoch etwas hotten will, der wird allerdings nicht des Saals verwiesen, betonte die Laing-Künstlerin schnell: "Es sagt ja keiner, dass man nicht irgendwann aufstehen und tanzen kann!"  

Cover Media

— ANZEIGE —