Lady Gaga und Prinz William machen gemeinsame Sache

Lady Gaga und Prinz William machen gemeinsame Sache
Lady Gaga und Prinz William tun sich für die Kampagne Heads Together zusammen © [M] Featureflash Photo Agency / Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com, SpotOn

Thema psychische Gesundheit

Mit der Kampagne Heads Together schlägt das britische Königshaus neue Wege ein. Das Herzensprojekt der jungen Royals brachte Prinz Harry (32) jüngst dazu, offen einzugestehen, dass er kurz vor einem totalen Zusammenbruch war, nachdem er jahrzehntelang den Tod seiner Mutter Diana (1961-1997) verdrängt hatte. Prinz William (34) hat nun prominente Verstärkung ins Boot geholt: Sängerin Lady Gaga (31, "Million Reasons").

Gemeinsam Tabus brechen

Der Kensington Palast veröffentlichte ein Video, das ein Video-Telefonat zwischen dem britischen Royal und der US-Sängerin zeigt. Darin sprechen sich die beiden für einen natürlicheren Umgang mit psychischen Krankheiten aus. Lady Gaga erzählt, dass sie nervös gewesen sei, ihre eigene mentale Verfassung in der Öffentlichkeit preiszugeben. Es sei für sie schwer gewesen, zu erklären, wie sie jeden Morgen traurig aufwachen könne, obwohl sie all diese tollen Dinge im Leben habe und sogar auf der Bühne vor eine jubelnde Menge auftrete.

Psychische Krankheiten seien mit einer Menge Schamgefühl verbunden, so die 31-Jährige. Doch für sie sei es wichtig gewesen, zu akzeptieren, dass dies ein Teil von ihr sei. Lady Gaga hatte im vergangenen Jahr preisgegeben, dass sie an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Lady Gaga gesteht, dass es hart war, sich zu öffnen. Doch mit anderen über ihre psychische Krankheit zu sprechen, sei das Beste gewesen, was ihr passieren konnte. Es sei wichtig, Menschen klar zu machen, dass sie nicht alleine sind und dass auch Personen, von denen man es nicht annehmen würde, psychische Probleme haben können.

Prinz William verdeutlicht zudem, dass es in Ordnung und vor allem wichtig sei, darüber zu sprechen. "Es ist wichtig, dass dieses Tabu gebrochen wird", so die Nummer zwei der britischen Thronfolge. Psychische Gesundheit sollte ebenso normal behandelt werden wie körperliche Gesundheit, da sie ebenfalls jeden betreffe. Prinz William lud Lady Gaga zu einem Treffen in London im Oktober ein, damit sie von Angesicht zu Angesicht darüber sprechen könnten, wie das Problem weiterhin angegangen werden könne.

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