Lady Gaga: Nach Prozess-Niederlage setzt sie sich für Kesha ein

Lady Gaga nimmt Kesha in Schutz
Lady Gaga © Cover Media

Lady Gaga (29) setzt sich öffentlich für Kesha (28) ein.

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Kein Victim Blaming!

Die Chartstürmerin ('Born This Way') schrieb am Donnerstag [25. Februar] eine bewegende Instagram-Nachricht, in der sie diejenigen kritisierte, die ihrer Kollegin ('We R Who We R') die Schuld an ihrer eigenen Situation zuschreiben wollen. Kesha verlor letzte Woche ihren Gerichtsprozess gegen Sony Entertainment und ihren Produzenten Dr. Luke (42). Diesen beschuldigt die Sängerin, sie jahrelang emotional sowie körperlich missbraucht zu haben. Eine New Yorker Richterin schlug schließlich jedoch ihre Bitte, sich vertraglich von dem Produzenten und der Plattenfirma lösen zu dürfen, aus.

Gaga - selbst ein Opfer sexueller Gewalt - hat dazu nun Stellung bezogen: "Das Schlimmste daran für mich ist, dass dies genau der Grund ist, warum Frauen jahrelang schweigen - weil sie Angst haben, dass niemand es ihnen glaubt, wenn sie sagen, dass ihr Schänder ihnen oder ihren Liebsten mit dem Leben oder damit gedroht hat, ihre Karriere zu zerstören, um das Opfer zum Schweigen und unter Kontrolle zu bringen. Was Kesha passiert ist, ist auch vielen anderen Künstlerinnen - darunter auch mir selbst - passiert, und es wird sie für den Rest ihres Lebens beeinflussen."

Zu ihrer Nachricht postete sie außerdem den Hashtag "stopvictimshaming", mit dem sie den Schuldzuweisungen, die Kesha ertragen muss, den Garaus machen will. Mit ihren Fans teilte Lady Gaga außerdem ein Foto, auf dem sie mit Kesha Händchen hält, während sie ihrer guten Freundin in einem Video, das später folgte, einen Kuss aufdrückt.

Cover Media

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