Lady Gaga hat sich nach ihrem Auftritt bei den Oscars ein Erinnerungs-Tattoo stechen lassen

Lady Gaga: Oscar-Tätowierung
Lady Gaga © Cover Media

Lady Gaga (29) hielt ihr Versprechen und ließ sich ein Tattoo stechen.

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Als Erinnerung

Die Sängerin ('Pokerface') hat bei der Oscarverleihung den Song 'Til It Happens To You' aus dem Dokumentarfilm 'The Hunting Ground' über Vergewaltigungsopfer gesungen. Mit ihr standen 50 Opfer von sexueller Gewalt auf der Bühne und die Amerikanerin hatte vorgeschlagen, dass sich alle das gleiche Tattoo stechen lassen, um sich für immer an diesen denkwürdigen Auftritt zu erinnern.

Gesagt, getan. Am Freitag [4. März] zeigte die Künstlerin auf Snapchat stolz ihr Ornament ähnliches Tattoo, das nun neben einer Tätowierung von Blumen, Herzen und Vögeln prangt.

Lady Gaga gab zu, vor der Verleihung unglaublich nervös gewesen zu sein, denn auch sie war mit 19 Jahren Opfer einer Vergewaltigung. "Am ersten Tag der Proben mit all diesen Überlebenden habe ich es kaum geregelt bekommen", schrieb die Amerikanerin auf Instagram. "Mein Körper war entzündet, tat weh. Ich hab die ganze Zeit geweint und gezittert, als ich auf die Bühne ging. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Es war diese Angst, dass ich endlich zugeben musste, dass auch ich Mitglied dieser Gruppe bin."

Sie fühlte sich ihren Mitstreitern auf der Bühne schuldig. "Ich sagte ihnen, dass es mir leid tun würde, denn ich könnte für sie nicht Lady Gaga sein. Ich konnte mich noch nicht einmal anziehen. Ich habe den Song kaum über mich gebracht und kam stimmlich gar nicht in die Höhen." Die Gruppe hätte großartig reagiert, sie umarmt, den alle wussten, wie sie sich fühlte. "Ohne die anderen hätte ich nicht die Kraft gehabt. Sie haben mich akzeptiert, als ich am Boden lag. Durch ihren Mut haben sie mir sehr geholfen", offenbarte Lady Gaga.

Cover Media

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