Kronprinzessin Victoria, Haakon, Frederik und Guillaume: Wann darf die junge Generation auf den Thron?

Victoria, Haakon, Frederik und Guillaume beim Sommerfest
Victoria, Haakon, Frederik und Guillaume mit ihren Familien © Facebook

Es ist der exquisiteste Club, den Europas Royals zu bieten haben. Vier künftige Monarchen auf einen Streich! Natürlich mit den angeheirateten Prinzessinnen und der gesamten Kinderschar. Nur Prinz Daniel, der Mann von Victoria von Schweden, fehlte beim privaten Treffen in der Nähe von Oslo. Er wäre auch der einzige Prinzgemahl gewesen und hatte (abseits der angeblichen Erkältung) wohl einfach keinen Bock auf das 'Damenprogramm‘.

Denn die Kronprinzen Haakon von Norwegen, Frederik von Dänemark und ihr Kollege Guillaume aus Luxemburg, der als Thronfolger den schönen Titel eines Erbgroßherzogs trägt, hatten viel Dienstliches zu besprechen. Die einzige Dame in dieser illustren royalen Runde ist die schwangere Kronprinzessin Victoria.

Es ging beim Erfahrungsaustausch um die Zukunft der europäischen Monarchien, um den Umgang mit den Medien, aber auch um viele private Dinge. Denn es ist ja wirklich kein Alltagsjob, mal König oder Königin zu werden; und dagegen irgendwie gar nichts tun zu können. Vor allem nicht entscheiden zu können, wann es endlich losgeht mit dem gut bezahlten Lebensjob!

Garantiert wurde bei diesem Treffen auch darüber (mal offen) geredet, wie und ob man überhaupt den amtierenden Throninhabern, die ja dummerweise Vater oder Mutter sind, langsam dazu zu bewegen kann, den Thron endlich frei zu machen. Und Platz zu schaffen für die junge royale Generation mit frischen Ideen.

In den Niederlanden, Belgien und Spanien sitzen ja bereits mit Willem-Alexander, Philippe und Felipe die ‚junge Könige‘ auf dem Thron. Und langsam wird es Zeit, auch in Skandinavien und im Großherzogtum Luxemburg Zepter und Krone endlich weiter zu geben.

Und ehe Sie sich fragen, wo war denn Prinz William bei diesem Treffen? Er war nicht eingeladen, denn er ist ja auch kein Thronfolger in Großbritannien. Das ist nämlich immer noch Prinz Charles, der aber mit 66 Jahren wirklich nicht mehr zur jungen Generation zählt! Das gleiche gilt auch für Fürst Albert von Monaco, inzwischen 57.

Aber es fehlte tatsächlich ein europäischer Monarch in Wartestellung, von dem wir sicher noch hören werden. Der steinreiche Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein. Der samt Gattin Sophie von Bayern und den vier Kindern das Familienfoto auf der Insel Tjøerne komplettiert hätte. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.

Mit royalen Grüßen

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