Kristen Stewart wehrt sich gegen die Vorwürfe von Woody Allens Sohn Ronan Farrow

Kristen Stewart verteidigt Zusammenarbeit mit Woody Allen
Corey Stoll, Blake Lively, Woody Allen, Kristen Stewart und Jesse Eisenberg © Cover Media

Kristen Stewart (26) findet, die Anschuldigungen gegen Woody Allen (80) haben nichts mit ihr persönlich zu tun.

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Es ist nicht persönlich

Die Schauspielerin ('Still Alice') arbeitete mit dem Regisseur an dessen neuestem Streifen 'Café Society', in dem außerdem Jesse Eisenberg (32, 'American Ultra'), Steve Carell (53, 'The Big Short') und Blake Lively (28, 'Für immer Adaline') zu sehen sind. Ihre Entscheidung mit Woody Allen zu drehen, fand jedoch nicht überall Anklang: So verurteilte sein Sohn Ronan Farrow (28) Kristen und den Rest der Darsteller, weil sie dadurch ignorieren würden, dass Woody vorgeworfen wurde, seine Adoptivtochter sexuell missbraucht zu haben.

Kristen selbst verteidigte nun ihre Entscheidung, mit dem Regisseur zusammenzuarbeiten. So habe sie lange mit ihrem Co-Star Jesse darüber diskutiert, ob sie in dem Film mitspielen sollten.

"Ich fragte ihn: 'Was denkst du? Wir kennen keinen der Menschen, die involviert sind. Ich kann Situationen persönlich nehmen, was sehr falsch wäre'", erklärte sie dem 'Hollywood Reporter'. "Letztendlich haben Jesse und ich darüber geredet. Wenn wir für die ganze Schei*e verfolgt würden, die über uns gesagt wird, die nicht wahr ist, wäre unser Leben vorbei. Die Erfahrung, den Film zu drehen, war so abseits davon, es war ergiebig für uns, einfach weiterzumachen."

Zusammen mit ihren Co-Stars zeigte sich Kristen am Mittwoch [11. Mai] an der Seite des Filmemachers auf der Premiere von 'Café Society' während des Filmfestivals in Cannes. Ronan Farrow widert die Unterstützung indes an, die der Regisseur in Hollywood immer noch erhält, obwohl Ronans Mutter Mia Farrow (71, 'Rosemaries Baby') ihn der sexuellen Belästigung von Woodys Adoptivtochter Dylan (30) beschuldigt hat.

"Sie können darauf vertrauen, dass ihnen die Presse keine harten Fragen stellt", betonte er gegenüber der Publikation. "Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, nicht der richtige Ort, es wird einfach nicht gemacht. Diese Art von Schweigen ist nicht nur falsch, sie ist gefährlich. Das sendet eine Botschaft an Opfer, dass so etwas öffentlich zu machen, den Kummer nicht wert ist. Das sendet eine Botschaft darüber, wer wir als Gesellschaft sind, was wir übersehen, wen wir ignorieren, wer wichtig ist und wer nicht."

Obwohl Ronan sicher ist, dass seine Schwester nicht gelogen hat: Bisher wurde Woody Allen nicht verurteilt, weshalb Stars wie Kristen Stewart und Co. wohl auch weiterhin besten Gewissens mit ihm arbeiten werden.

Cover Media

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