Krisengerüchte: Albert und Charlene sind empört

Krisengerüchte: Albert und Charlene sind empört
© dpa bildfunk

"Wir wollen unsere Entrüstung zum Ausdruck bringen"

Erstmals nach ihrer Rückkehr aus den gemeinsamen Flitterwochen haben sich Fürst Albert II. und seine frisch angetraute Ehefrau Charlene über die Gerüchte geäußert, die seit Wochen die Schlagzeilen beherrschen. „Wir wollen unsere Entrüstung zum Ausdruck bringen“, sagte Albert in einem Interview mit ‚Nice Matin’, „es ist bedauerlich, wie sich die Presse auf diese Gerüchte gestürzt hat, ohne die Informationen auf ihre Echtheit zu prüfen. Ich finde es unwürdig von ihren Kollegen. Ich habe immer die Meinungsfreiheit respektiert. Aber diese Verbreitung von falschen Tatsachen ist bedauernswert und strafbar.“

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Drei Tage vor der standesamtlichen Hochzeit hatte das seriöse Nachrichtenmagazin ‚L’Express’ berichtet, Charlene hatte vor dem Jawort in ihre Heimat nach Südafrika fliehen und die Vermählung platzen lassen wollen. Der Grund: Sie habe angeblich kurz zuvor ihr unbekannte Details aus dem Privatleben Alberts erfahren, die sie zutiefst geschockt hätten. Die britische Website ‚Telegraph.co.uk’ berichtete daraufhin von einem angeblichen dritten unehelichen Kind, das pikanterweise während ihrer Beziehung gezeugt worden sein soll. Ein Vaterschaftstest solle demnach Klarheit bringen. Der monegassische Hof dementierte sämtliche Gerüchte aber umgehend.

Über andere Schlagzeilen haben die beiden aber lachen müssen, wie Albert in dem Interview weiter verrät. „Manchmal haben wir uns amüsiert, zum Beispiel, als die Presse erklärte, dass Charlene und ich in Südafrika in getrennten Hotelzimmern übernachtet hätten. Das hatte natürlich praktische Gründe“, zitiert ‚Nice Matin’ den Fürsten weiter. Albert wollte an der Tagung des Internationalen Komitees (IOC) im südafrikanischen Durban teilnehmen. Da das Treffen morgens um 7.00 Uhr angefangen habe, habe er im Tagungshotel und nicht bei seiner Frau übernachtet.

Gleichzeitig enthüllte Albert den Aufenthaltsort ihrer geheimen Flitterwochen nach ihrer Tour durch Südafrika. Vom 9. bis 20. Juli ging es zum Honeymoon nach Mosambik, wo die beiden einen „wundervollen Aufenthalt“ hatten, bei dem sie „nicht gestört“ wurden. „Es war eine traumhafte Atmosphäre“, so Albert, der nach dem Interview sehr entspannt gewirkt haben soll.

Und Charlene? Auf die Frage ihres Ehemannes, ob sie dem ganzen noch etwas hinzufügen wolle, antwortete sie in Englisch (da sie noch nicht perfekt französisch spricht): „Nein, ich denke, es ist alles gesagt.“

(Bildquelle: dpa)

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