Kool Savas: Seine Hits und größten Erfolge

Kool Savas bei Markus Lanz
Rapper Kool Savas © picture alliance / rtn - radio t, rtn, ulrike blitzner

Die Karriere des Rappers

Kool Savas begann seine Karriere unter dem Namen Juks bereits als Jugendlicher, wählte jedoch bald darauf seinen heutigen Künstlernamen.

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1996 gründete er zusammen mit den Rappern Justus Jonas und Fumanschu die Gruppe ‘Masters Of Rap’ (‘M.O.R.’), mit einem anderen Kollegen das Duo ‘Westberlin Maskulin’. 1999 erschien mit ‘LMS/Schwule Rapper’ seine erste Soloveröffentlichung. Für dieses Stück mit dem homophoben Text wurde er in der breiten Öffentlichkeit und den Medien stark kritisiert. In der Szene jedoch genoss er zunehmend Anerkennung als Battle-Rapper. Bei diesem Stil wird die Qualität eines Künstlers daran gemessen, wie schlagfertig und schnell er in den sogenannten Battles auf verbale Angriffe anderer Rappern reagiert.

2002 erschien sein Debütalbum mit dem Titel ‘Der beste Tag meines Lebens’. Dieses stellte Kool Savas‘ kommerziellen Durchbruch dar. Nach zahlreichen Koproduktionen mit Kollegen aus der Szene veröffentlichte er 2007 mit ‘Tot oder lebendig’ sein zweites Soloalbum, das erneut großen kommerziellen Erfolg hatte. Sein drittes Album ‘Aura’ konnte 2011 sogar den ersten Platz der Charts in Deutschland und der Schweiz erobern. Zusammen mit Xavier Naidoo nahm er 2012 an dem von Moderator Stefan Raab ins Leben gerufenen Wettbewerb ‘Bundesvision Song Contest’ teil, den das Duo mit dem Song ‘Schau nicht zurück’ gewann.

Im November 2014 veröffentlichte Savas das erfolgreiche Soloalbum ‘Märtyrer’. Trotz oder gerade wegen zahlloser Kontroversen um seine Texte, die als frauenfeindlich als auch homophob bezeichnet wurden, ist Kool Savas einer der erfolgreichsten deutschen Hip-Hop-Künstler. Dies konnte weder den Verkauf seiner Alben bremsen noch schadete es seinem Ruf in der Szene. Savas wird von zahlreichen deutschen Hip-Hoppern wie Prinz Pi oder der Gruppe ‘K.I.Z.’ als Vorbild bezeichnet.

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