Knallharte Bilanz von Nadja abd el Farrag: „Tiefer geht’s nicht“

Das einsame Leben der Nadja abd el Farrag
Das einsame Leben der Nadja abd el Farrag So kommt sie mit der Einsamkeit zurecht 00:04:39
00:00 | 00:04:39

Naddel spricht sogar von Selbstmordgedanken

"Wie weit unten soll ich noch kommen?", fragt sich Nadja abd el Farrag. Kurz vor dem Jahresende blickt die 51-Jährige zurück auf ihr Leben und zieht eine knallharte Bilanz. Sie gesteht sogar, Selbstmordgedanken gehabt zu haben.

- Anzeige -

Seit Jahren ist Nadja abd el Farrag immer wieder in den Schlagzeilen. Doch so sehr am Boden, wie in diesem Jahr, war sie noch nie. "Ich hatte noch nie so ein schlechtes Jahr. Die anderen Jahre gingen immer so einigermaßen, aber 2016 war echt das beschissenste Jahr, was ich je hatte", gesteht sie im Interview mit RTL Exclusiv.  "Du kannst nichts mehr draufsetzen, es kann nur nach oben gehen. Kann nur nach oben gehen, tiefer geht's nicht!"

Sie hat keinen Partner, keinen richtigen Job und dementsprechend ist Geld Mangelware. Deshalb wohnt sie seit über einem Jahr kostenlos in einem 17 qm großen Hotelzimmer eines Freundes. Vor allem um die Weihnachtszeit wird der 51-Jährigen ihr trauriger Zustand bewusst. "Ich weiß ganz genau, so wie der 24. Dezember näher rückt, weiß ich sowieso schon, dann sitze ich da mit Taschentüchern und heule drei Tage", erzählt Naddel und gesteht: "Da werde ich nachdenklich, wie soll's weitergehen."

Dabei war 'weitergehen' einmal sogar nicht mal mehr eine Option. Nach dem ständigen Kampf mit Hartz 4, Alkoholsucht und Schulden hatte Naddel sogar Selbstmordgedanken. "Und dann kommen die Gedanken, wenn ich hier im Bett liege. Dann denke ich immer, es bringt nix, ich fall nur allen zu Last. Und dann hab' ich schon darüber nachgedacht: am besten Arsen. Nimmst 'nen Löffel im Teebecher und dann zack, bist du in einer Sekunde tot."

Gedanken, die Nadja abd el Farrag zum Glück wieder verdrängt hat. Doch so kurz vor dem Fest der Liebe, fühlt sie sich besonders einsam. Und jetzt hat sie auch einen kaputten Fuß. Nach einem unglücklichen Sturz hat die 51-Jährige einen dreifachen Bruch im Sprunggelenk - und bis auf ihre Mutter und Schwester gibt es niemanden, der für sie da ist.

Im Interview erzählt sie außerdem, wie sie sich ihr Leben vorgestellt hätte, wenn sie damals nicht mit Dieter Bohlen zusammengekommen wäre.

— ANZEIGE —