'Kiss' – eine amerikanische Rocklegende

Kiss
Auf der Bühne verwandeln sie sich in andere Menschen © picture alliance / Geisler-Fotop, Marcus Golejewski/Geisler-Fotopr

Mehr zur Hardrocklegende 'Kiss'

Die amerikanische Hardrockband Kiss wurde 1973 in New York von dem Grundschullehrer Gene Simmons und dem Taxifahrer Paul Stanley gegründet, später stießen der Leadgitarrist Ace Frehley und der Schlagzeuger Peter Criss dazu. Die Besetzung variierte im Laufe der Jahre; einzig Paul Stanley als Gründungsmitglied blieb der Band bis heute treu. Schon zu Beginn ihrer Karriere erreichte die Gruppe einen internationalen Kultstatus, nicht zuletzt aufgrund der auffälligen Kostümierung und der individuellen Maskierung, die alsbald zum Markenzeichen der vier Musiker wurde.

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Jedes Bandmitglied hat eine festgelegte Schminkmaske ('The Demon', 'The Starchild', 'The Spaceman' und 'The Cat'), die hauptsächlich in den Farben Weiß, Schwarz und Silber gehalten ist. Alle vier Bandmitglieder traten zumeist im aufwendigen Fantasiekostüm und mit hohen Plateaustiefeln auf. Aufgrund ihres Auftretens wurde die Gruppe mehrmals fälschlicherweise mit der Musikrichtung des Glam-Rock in Verbindung gebracht. Nicht nur die Maskierung, sondern auch ihre extravaganten Bühnenshows brachten Kiss schnell den Ruf als Ausnahmeband ein.

Zu den ritualisierten Showeinlagen gehörte unter anderem das 'Blutspucken'. Dieses wurde vom Bassisten Gene Simmons vorgeführt, wobei das 'Blut' aus einer Mischung aus Joghurt und roter Lebensmittelfarbe bestand. Auch pyrotechnische Effekte gehörten zum Repertoire der legendären Bühnenshows von Kiss und kamen vor allem am Instrument des Leadgitarristen sowie am Schlagzeug von Peter Criss zum Einsatz. 'Kiss' gilt heute als Vorreiter und musikalische Inspiration für Bands der nachfolgenden Musiker-Generation, wie 'Die Ärzte', 'Metallica' und 'Nirvana'.

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