Hollywood Blog by Jessica Mazur

King, Miracle, Messiah und Co.: Je ungewöhnlicher der Babyname, desto besser

King, Miracle, Messiah und Co.: Je ungewöhnlicher der Name, desto besser.
Kim Kardashian und Kanye West: Ihre Kinder heißen North (Foto) und Saint. © SMX / Splash News

von Jessica Mazur

Big News: Kim Kardashian und Kanye West sind gar nicht verrückt! Sie folgten lediglich einem wissenschaftlich anerkannten Trend, als sie ihren Sohn "Saint" nannten. Das behauptet zumindest das große amerikanische Wissenschaftsportal 'Livescience.com'.

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Ja, ganz richtig gelesen. Nachdem sich so ziemlich jedes Boulevard-Magazin und durch die Bank weg ALLE amerikanischen Nachrichtensender, inklusive 'CNN', mit der Namensgebung von Kimye beschäftigt haben und immer noch beschäftigen, hat das Thema inzwischen sogar die Wissenschaft erreicht. Und die sagt, dass immer mehr Eltern das dringende Verlangen verspüren, dem eigenen Kind und auch der Welt zu zeigen, wie besonders ausgerechnet ihr Nachwuchs ist.

So kommt es, dass nicht nur der Name Saint, sondern auch Namen wie King, Prince, Miracle und Messiah in den Staaten immer populärer werden. Kann ich bestätigen, denn sowohl King als auch Messiah habe ich bereits selbst auf Kindergeburtstagen hier in Hollywood gehört.

Und auch sonst kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass viele L.A.-Parents ihre Kinder nach der Devise benennen: "Je ungewöhnlicher desto besser". So besuchte meine älteste Tochter im letzten Jahr mit einem Blackjack den Kindergarten. Und eine Freundin von mir nannte ihren Sohn vor kurzem Obi. Meine jüngste Tochter besucht hingegen eine Tanzklasse mit einem Mädchen namens Butterfly und die Tochter unserer ehemaligen Nachbarn heißt Poppy-Q. Die Erklärung der Mutter: Wir wollten unbedingt einen Namen mit Q am Ende. Hat ja geklappt...

Passend dazu hat das Onlineportal 'BabyCenter' kürzlich eine Liste mit Namen veröffentlicht, für die sich 2015 tatsächlich nicht wenige Eltern entschieden haben. Auf dieser Liste findet man Namen wie Jedi, Frooti (das ist der Name eines Mangosafts), Arrow und Everest, sowie die Namen Sailor, Story, Heavens, Twinkle, Aristotle, Blade und Armani. Im Grunde befindet sich der kleine Saint West also in bester Gesellschaft.

Einziger Nachteil: hier in Hollywood laufen bereits die ersten Wetten, wie lange es wohl dauern wird, bis "Fat Shaming" von "Name Shaming" abgelöst wird. Warten wir's ab.

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

Jessica Mazur
Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood. © Jessica Mazur