Kindesmissbrauchs-Vorwurf: Prozess gegen Thomas Karaoglan eingestellt

Der 'Checker' Thomas Karaoglan wurde freigesprochen
Der Prozess gegen den 'Checker' Thomas Karaoglan wurde eingestellt. © dpa, Caroline Seidel

Der 'Checker' zahlt 5000 Euro

Der frühere 'DSDS‘-Kandidat Thomas Karaoglan, bekannt als der 'Checker‘, hat sich vor einem Gericht in Nordrhein-Westfalen wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs verantworten müssen. Freigesprochen wurde der Sänger zwar nicht, das Verfahren im münsterländischen Ahaus wurde aber nun eingestellt.

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Karaoglan (19) entschuldigte sich bei einem Zwölfjährigen für Küsse auf die Wange, die das Kind falsch verstanden haben könne. Die Staatsanwaltschaft stufte die Anklage von Missbrauch auf Beleidigung auf sexueller Basis herunter. Als Auflage zahlt der 'Checker‘ 5000 Euro an den Jungen. Die Staatsanwaltschaft Münster hatte Karaoglan ursprünglich noch andere Handlungen vorgeworfen

Der Entertainer hatte jegliche sexuelle Zudringlichkeiten abgestritten. "Ja, ich habe versucht einen Fan, der sehr krank und verzweifelt war, zu trösten beziehungsweise ihn aufzubauen", schrieb er nach dem Prozess auf seiner Facebook-Seite.

"Ich habe mir seine Sorgen und Ängste bezüglich seiner Krankheit angehört und ihn auch, als er anfing zu weinen, womöglich in den Arm genommen oder auf die Stirn / Wange geküsst um ihn zu trösten. Wenn das dann zu solchen Ausmaßen führt, dann ist das schon echt heavy !!!!! Wie ihr wisst, habe ich ja armenische Wurzeln; und wenn ich überlege, wie oft ich von anderen Männern auf die Wange geküsst wurde - ich wäre jetzt ein reicher Mann !!! :-)"

Um den zum Teil minderjährigen Zeugen den Auftritt vor Gericht zu ersparen, stimmten die Anwälte des 'Checker‘ den Auflagen zu.

Bildquelle: dpa

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