Kim Kardashian: Von den Dieben beschattet?

Kim Kardashian: Von den Dieben beschattet?
Kim Kardashian muss einen Verräter in ihrem nächsten Umfeld fürchten © Liam Goodner/Shutterstock.com, SpotOn
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Leibwächter schwört Rache

Gut möglich, dass es eine ganze Weile dauern wird, ehe Kim Kardashian (35, "Selfish") nach dem Überfall auf ihr Pariser Hotelzimmer wieder ruhig schlafen kann: Nicht nur, dass die Attacke fünf bislang unbekannter Männer sicher ein traumatisches Erlebnis war - auch die sich nun langsam aufklärenden näheren Umstände des Überfalls dürften Kardashian alles andere als beruhigen. Am Dienstag sind gleich mehrere bedenkliche Details durchgesickert.

So berichtet das "People Magazine" unter Berufung auf französische Polizeiquellen, Kardashian sei vermutlich vor dem Überfall mehrere Tage lang von den Dieben beschattet worden. Wahrscheinlich sei, dass die Männer sich als Paparazzi verkleideten und die 35-Jährige verfolgten - offenbar ohne damit den Argwohn von Kardashians Security zu erwecken. Gleichzeitig verfestigen sich Spekulationen, die Täter könnten einen Informanten aus dem Umfeld des Stars gehabt haben. Der "New York Post" sagte ein früherer Security-Mitarbeiter Kardashians, ohne Insider-Infos sei der Überfall in dem Hotel kaum denkbar.

Lagerfeld gibt Kim Kardashian eine Mitschuld

Auch Pascal Duvier, jener Mann, der am Montag als Leibwächter eigentlich für Kardashians Sicherheit zuständig gewesen wäre, heizte die Gerüchte indirekt an. "Die Geschehnisse von Paris gehören zu dem Widerwärtigsten, was ich jemals gehört habe", schrieb er laut "Daily Mail" in einem Online-Blog. Duvier betonte, es gebe bereits Hinweise auf die Täter: "Wir haben Tipps und Spuren und wir werden euch finden", schrieb er. "Ich verspreche euch, ihr habt euch mit dem Falschen angelegt."

Design-Ikone Karl Lagerfeld erklärte unterdessen, er sehe eine Mitschuld für den Vorfall bei Kardashian. "Wenn man so berühmt ist und seinen ganzen Schmuck im Netz präsentiert, dann steigt man in Hotels ab, in denen niemand zum Zimmer vordringen kann", sagte er in einem vom "Telegraph" veröffentlichten Interview. "Man kann nicht seinen Reichtum präsentieren und dann überrascht sein, wenn einige Leute etwas davon abhaben wollen."

Kardashian war in der Nacht auf Montag während der Paris Fashion Week in ihrem Hotelzimmer in der französischen Hauptstadt von bewaffneten Männern überwältigt worden. Insgesamt sollen die Diebe Schmuck im Wert von rund zehn Millionen Euro erbeutet haben. Leibwächter Duvier weilte währenddessen bei Kardashians Schwestern Kendall und Kourtney Jenner, die in einem Pariser Club feierten.

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