Hollywood Blog by Jessica Mazur

Kim Kardashian: Dieses Kostüm spaltet das Netz und ihre Fans

Kim Kardashian Kostüm
Dieses Kostüm sorgte für große Aufregung (Bildquelle: costumeish.com)

Kim Kardashian hat es auf die Liste der Halloween-Kostüme geschafft

Na, das musste ja so kommen. Die gefesselte und geknebelte Kim Kardashian hat es auf die Liste der top Halloween Kostüme 2016 geschafft. Dem großen Onlineshop 'Costumeish' (hier gibt es vom Baby Elvis Kostüm bis hin zur Ganzkörperperücke so ziemlich alles, was das Herz begehrt) sei Dank. Das Unternehmen hat nämlich jetzt ein Kostüm auf den Markt gebracht, das heute in Hollywood für große Aufregung sorgte. So große Aufregung sogar, dass der Kostümshop am Ende den Kürzeren zog...

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Offiziell trug das besagte Kostüm den Namen "Parisian Heist Robbery Victim“. Der Name Kim Kardashian tauchte zwar aus rechtlichen Gründen nirgends auf, doch dass sie gemeint war, war so klar wie Kloßbrühe. So hieß es in der Produktbeschreibung z.B., dass das Kostüm "Americas Goddess of all things glamourous“ darstelle (worüber sich sicherlich streiten ließe...) Es bestand aus einer schwarzen Langhaarperücke, einem weißen Bademantel, einem Knebel, einem Stück Kordel als Handfessel, einer übergroßen Sonnenbrille und einem "vier Millionen Dollar Ring“. Kostenpunkt 69 Dollar.

Doch genau wie beim Kardashian Clan selbst, dauert es nicht lange, bis das Kostüm die Nation in Fans und Haters aufgeteilt hatte. Während die meisten Outfits auf der Seite maximal ein bis zwei Kundenkommentare vorzeigen können, meldeten sich beim "Robbery Victim“ in wenigen Stunden gleich Hunderte zu Wort. Die Einträge reichten von: "Ekelhaft!“ und "Das ist doch krank.“ oder "Absolut geschmacklos.“ bis hin zu "Schon bestellt!“, "Großartig!“ und "Mit Abstand das beste Kostüm des Jahres“. Und während Fans der Familie das Kostüm mit Einträgen wie: "Wie würde es euch gehen, wenn jemand aus dem schlimmsten Moment eures Lebens ein Kostüm machen würde“ oder "Sich über eine Frau zu amüsieren, die um ihr Leben gebangt hat, ist der Tiefpunkt der Menschlichkeit“ scharf kritisierten, sehen andere das weitaus weniger verkniffen. "Es ist Halloween. An dem einen Tag im Jahr sollte sowas doch erlaubt sein“, heißt es da zum Beispiel.

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Doch nicht nur die User, auch die US-Medien stürzten sich auf das fragwürdige Kostüm. Die Aufregung im Netz war so groß, dass sich neben 'People', 'US Weekly' und Co., sogar der 'Hollywood Reporter' und das 'Time Magazine' dem Thema annahmen.

Jonathan Weeks, Gründer von Comstumeish.com konnte die ganze Aufregung nicht verstehen oder tat zumindest so. Gegenüber dem 'Time Magazin' sagt er, dass Halloween nun mal Popculture auf die Schippe nehme und da seien Celebrities keine Ausnahme. Und den 'Fox News' erklärte der Mann dann noch stolz, dass der Verkauf der "Robbery Victim“-Kostümen bestens laufe und er nicht mal daran denkt, das umstrittene Outfit aus dem Onlineshop zu entfernen.

Nun, ein paar Stunden später war es trotzdem verschwunden... Gelöscht und nicht länger erhältlich. Alle was blieb war ein Tweet von Weeks, in dem er sich für das Kostüm entschuldigte, in der Hoffnung niemanden verletzt zu haben. Ach! Hat da vielleicht jemand ein gepfeffertes Schreiben von Kims Anwalt bekommen? Es scheint so...

Einziges Problem: viele Fürsprecher kündigten online bereits an "Jetzt erst recht!“ Sie wollen trotzdem als "gefangene Kim“ gehen. Schließlich ist das Kostüm auch ganz einfach selbst zu kreieren...

Was meint ihr dazu? Zu viel oder doch irgendwie ganz lustig?

Viele Grüße aus Lalaland sendet

Jessica Mazur