Kim Dotcom darf an die USA ausgeliefert werden

Kim Dotcom darf an die USA ausgeliefert werden
Kim Schmitz alias Kim Dotcom bei einem Gerichtstermin in München © ddp images

Ein Gericht in Neuseeland hat entschieden, dass Megaupload-Mitgründer Kim Dotcom (41) und drei seiner ehemaligen Kollegen an die USA ausgeliefert werden dürfen, wie unter anderem "Deadline.com" berichtet. Dort wird gegen sie unter anderem wegen Urheberrechtsverletzung und Geldwäsche ermittelt. Kim Dotcom kämpft seit fast vier Jahren gegen seine Auslieferung. Auch gegen das Urteil kann er noch Rechtsmittel einlegen.

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Entscheidung in Neuseeland

Dotcom wurde als Kim Schmitz in Kiel geboren. 2010 erhielt er eine Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland. Seit 2012 ermittelt das FBI gegen die inzwischen geschlossene Internettauschplattform Megaupload, Dotcom war in diesem Zusammenhang in Neuseeland zwischenzeitlich festgenommen worden, auf seinem Anwesen fand eine Razzia statt.


Der Verband der sechs großen amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften, die MPAA, feiert unterdessen das Urteil aus Neuseeland: "Die MPAA glaubt, dass Dotcom und seine Kollegen jahrelang bewusst das Gesetz gebrochen haben, indem sie gestohlene Inhalte zum Download bereitgestellt haben", zitiert "deadline.com" aus einem Statement. Ein Schaden von 500 Millionen Dollar soll Film- und Musikindustrie entstanden sein. Dotcom hatte sich stets gegen die Vorwürfe gewehrt: Er habe nur die Plattform zur Verfügung gestellt, hieß es von seiner Seite.



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