Kiefer Sutherland: "Meine neue Serie soll zehn Jahre laufen"

Kiefer Sutherland: "Meine neue Serie soll zehn Jahre laufen"
Kiefer Sutherland feiert sein TV-Comeback © Jaguar PS / Shutterstock.com, SpotOn
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Keine Rückkehr zu "24"

Kiefer Sutherland (49) kehrt ins Fernsehen zurück. Diesmal allerdings nicht als Superagent "Jack Bauer", den er in der sehr erfolgreichen Serie "24" gespielt hatte. Sutherland versucht sich dieses Mal in der Rolle des US-Präsidenten. Die Show heißt "Designated Survivor" und startet am morgigen Mittwoch in den USA.

Keine Lust auf Fernsehen

"Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust mehr, ins Fernsehen zurückzukehren", gab der Hollywood-Star im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news zu. Doch nachdem er das Manuskript zu dieser neuen Serie bekommen habe, konnte er es einfach nicht mehr zur Seite legen. "Ich wollte unbedingt ein Teil dieser neuen Show sein. Ich dachte sofort, dass diese neue Show mich für die nächsten zehn Jahre beschäftigen könnte. Soviel Vertrauen hatte ich von Anfang an in dieses Manuskript."

Die Geschichte von "Designated Survivor" spielt in Washington D.C. - Sutherland gibt einen relativ unwichtigen Abgeordneten, der durch eine Katastrophe plötzlich in die Rolle des US-Präsidenten schlüpfen muss. "Eigentlich wollte mein Charakter diesen Job gar nicht", so Sutherland.

Ganz anders als Jack Bauer

"Designated Survivor" geht als eine Mischung aus "West Wing", "Homeland" und "House of Cards" ins herbstliche TV-Rennen. Und genau darauf hatte Sutherland Lust. "Ich freue mich riesig, wieder ins TV-Geschäft einzutauchen. Auch deshalb, weil diese Rolle so ganz anders ist als die von Jack Bauer."

Sutherland selbst stammt aus einer - wie er selbst sagt - "sehr politischen Familie in Kanada. Politik war ein ständiges Gesprächsthema bei Tisch, deshalb fällt es mir leicht, dieser Rolle eine gewisse politische Sensibilität zu verleihen."

Franklin D. Roosevelt als Vorbild

Wohl auch deshalb war es Sutherlands Idee, seinen Charakter Tom Kirkman an Franklin D. Roosevelt anzulehnen. "Kirkman ist etwas zögerlich am Anfang. Außerdem kommt er an die Macht, als das Land in echter Not ist, genau wie einst FDR. Von daher passt der Vergleich recht gut", ist sich Sutherland sicher.

In der "24"-Neuauflage "24: Legacy" wird der Schauspieler wohl eher nicht zu sehen sein. "Da gibt es im Moment keinerlei Pläne", stellte Sutherland klar. Für die etwaig enttäuschten Fans der Hit-Serie, die sich ein Remake ohne ihren Superagenten wohl kaum vorstellen können, hat Sutherland jedoch ein paar tröstende Worte parat: "Ich hatte immer die Vorstellung, dass die Show und nicht die Schauspieler der eigentliche Star sein sollte. Ich glaube, dass die neue Version von '24' sehr aufregend sein wird. Und ich wünsche der gesamten Produktion nur das Beste."

spot on news

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