Kevin Spacey mag keine glücklichen Menschen

Kevin Spacey
Kevin Spacey © Cover Media

Kevin Spacey (55) möchte sein Leben nicht damit verbringen, an einem Pool in Beverly Hills zu liegen.

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Man muss nach mehr streben

Der Schauspieler ('House of Cards') gewann im Laufe seiner beeindruckenden Karriere bereits zwei Oscars und einen Golden Globe. Er gilt als einer der besten Charakterdarsteller seiner Generation, aber trotz seines fabelhaften Rufes geht für Kevin der Erfolg mit Unzufriedenheit Hand in Hand.

"Die Menschen, die richtig glücklich mit sich sind, sind furchtbar langweilig", seufzte er im Interview mit der britischen 'GQ'-Ausgabe. "Das schlimmste Wort der Welt ist Zufriedenheit. Als ich nach London ging, hielten mich die Leute für verdammt verrückt. Warum sitzt man nicht einfach in Beverly Hills an einem Pool und sammelt Schecks ein? Weil das nicht das Leben ist, das ich führen möchte!"

2003 entschied sich Kevin Spacey, in Großbritannien noch einmal neu anzufangen. Seitdem gab es etliche Abenteuer, mit denen sich der Amerikaner beschäftigen konnte, bis 2014 war er beispielsweise der Leiter des prestigeträchtigen Londoner Theaters Old Vic.

Auf die Frage, warum er Los Angeles mit der britischen Hauptstadt eintauschte, antwortete der Filmstar: "Ich sehe nicht so aus, wie es die Typen in Filmen normalerweise tun und ich wollte [damals] einfach mal sehen, ob ich mir eine Karriere aufbauen könnte. Es funktionierte besser, als ich das jemals gehofft hatte. Da war ich also, auf dem Gipfel meines Erfolgs, es kam der Academy Award und ich konnte die Veränderung in den Gesichtern der Leute sehen, dieses: 'Oje, jetzt wird's ernst', aber ich wollte einfach nicht immer dasselbe machen. Ich wollte auch nicht taktieren müssen. Ich wollte mich nicht schick machen müssen, ich wollte etwas anderes. Ich wollte nicht zehn Jahre lang dasselbe machen, ich brauchte eine neue Herausforderung", beschrieb Kevin Spacey.

Cover Media

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