Kesha: Sony Music darf ihren Vertrag mit Dr. Luke nicht beenden

Sony Music kann Keshas Wunsch nicht entsprechen
Kesha © Cover Media

Sony Music bricht das Schweigen im Fall Kesha (28).

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Erster Kommentar

Nachdem die Sängerin ('Tik Tok') ihren Gerichtsprozess gegen die Plattenfirma und ihren ehemaligen Produzenten Lukasz Gottwald alias Dr. Luke (42) vergangene Woche verloren hat, planen ihre Fans einen Protest vor dem Hauptsitz von Sony Music in New York. Jetzt hat sich erstmals der Staranwalt Scott A. Edelman der Plattenfirma zu Wort gemeldet. In einem Interview mit der 'New York Times' erklärte Edelman, dass die Firma Keshas Wunsch nicht entsprechen könne, da die Firmenchefs "nicht befugt sind", den Vertrag mit ihr zu beenden. Diesen hatte die Musikerin vor zehn Jahren mit Dr. Luke geschlossen.

"Sony tut alles, um die Künstlerin unter diesen Umständen zu unterstützen, ist gesetzlich aber unfähig, einen Vertrag zu beenden, an dem Sony nicht beteiligt ist."

Der ursprüngliche Vertrag wurde 2005 von Kesha und Kasz Money, Dr. Lukes Unternehmen, geschlossen. Von dort aus brachte der Produzent den Vertrag 2009 zu Sony Music. Derzeit gehört der Vertrag zu Kemosabe Record, eine Tochtergesellschaft von Sony Music, die Dr. Luke gegründet hat.

Kesha verklagte ihren ehemaligen Produzenten 2014 wegen sexuellen Missbrauchs. Sie forderte die Beendigung ihres Plattenvertrages mit Sony Music, um nicht mehr mit Dr. Luke arbeiten zu müssen. Solange sie bei Sony unter Vertrag steht, kann die Musikerin auch mit keinem anderen Produzenten arbeiten.

Dr. Luke streitet bis heute die Anschuldigungen ab und verklagte Kesha selbst wegen Rufschädigung und Erpressung.

Cover Media

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