Kesha: "Ich versuche, mich in meiner Haut wohlzufühlen"

Kesha: "Ich versuche, mich in meiner Haut wohlzufühlen"
Kesha bei einem Auftritt in New York im April 2015 © Charles Sykes/Invision/AP

In ihrem Leben hatte Kesha (28, "Crazy Kids") schon "eine ganze Menge an Höhen und Tiefen", wie sie im Interview mit der "Vogue" verrät. Dazu zählt auch die Essstörung der Sängerin, die sich deswegen sogar in Behandlung begeben musste. Bis zum heutigen Tage sei es daher auch schon eine ganz schöne Reise gewesen.

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Sängerin spricht über ihre Essstörung

 

"Ich war an einem düsteren Ort"

 

"Ich war an einem düsteren Ort. Oft habe ich nicht gegessen - und ich hatte sogar begonnen zu denken, dass Hunger bis zu dem Punkt, an dem man fast in Ohnmacht fällt, etwas Gutes sei", erklärt Kesha. Das Problem an der Sache sei besonders gewesen, dass sie umso besseres Feedback bekam, je schlimmer es wurde. "Innerlich war ich sehr unglücklich, aber wegen meinem Äußeren sagten die Menschen stets: "Wow, du siehst toll aus."

Kesha sprach mit einer Therapeutin, die das Problem mit ihr angehen wollte. Eines Abends rief die junge Sängerin daher auch ihre Mutter an und sagte: "Ich brauche Hilfe." Kesha besuchte daraufhin eine Spezialeinrichtung, in der ihr von einem Ernährungsberater beigebracht wurde, dass "Essen etwas Positives für den eigenen Körper ist. Ich habe realisiert, dass das Wichtigste, was ich für mich selbst tun kann, ist, dass ich mich um meine Gesundheit kümmere. Jetzt versuche ich, mich in meiner Haut wohlzufühlen."

 

Es ist immer noch schwierig

 

Sie gibt aber auch zu, dass das immer noch schwierig für sie sein kann: "Jeden Tag muss ich in den Spiegel schauen und den Entschluss fassen, gut zu mir zu sein. Dies ist, wer ich bin - ich muss diese Person lieben."

Eine wichtige Rolle bei der Gesundheit spiele laut Kesha auch eine positive Einstellung. "Ich gebe nichts auf das Internet oder Blogger und ich umgebe mich mit positiven Menschen." Außerdem jogge sie jeden Tag ein paar Meilen am Strand und mache Transzendentale Meditation, um "etwas Ruhe in meinem verrückten Leben zu finden." Es erinnere sie daran, dankbar für ihren Körper, ihr Gesicht und ihr Wesen zu sein, so "unvollkommen" manches davon auch sein möge.

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