Kesha: Ich bin bereit

Kesha
Kesha © Cover Media

Kesha (27) will sich gegen Dr. Luke zur Wehr setzen und fürchtet auch keinen Kampf.

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Zu kämpfen

Die Sängerin ('Crazy Kids') reichte diese Woche eine Klage gegen den Musikproduzenten, dessen richtiger Name Lukasz Sebastian Gottwald lautet, ein. Ihr Entdecker soll sie laut ihren Aussagen rund zehn Jahre lang missbraucht haben. Schnell haben sich seine Anwälte zu den Behauptungen geäußert und beharrten laut 'Radar Online' darauf, dass die Künstlerin und ihre Mutter Pebe Sebert "eine Kampagne von unwahren und empörenden Behauptungen über Dr. Luke gegenüber Dritten anleierten, inklusive niederträchtiger und falscher Aussagen über angeblichen körperlichen und seelischen Missbrauch an Kesha."

Jetzt meldete sich Keshas Anwalt Mark Geragos zu Wort und erklärte, dass sich der Popstar nicht unterkriegen lassen werde. "Wir sind bereit, zu kämpfen, bis er [Dr. Luke] zustimmt, ein für allemal aus ihrem Leben zu verschwinden", betonte der Jurist gegenüber 'People.com' und fügte hinzu, dass sich seine Klientin erst seit Kurzem bereit fühlt, sich zur Wehr zu setzen. "Sie hat sich Mühe gegeben, [aber] sie ist keine streitsüchtige Person", gab er zu bedenken. "Die Mühen trafen immer auf psychologische Kriegsführung, [rücksichtsloses Verhalten] und Dinge dieser Sorte. Sie ist endlich an einem Punkt angelangt, an dem sie umgeben von Leuten ist, die sie genug unterstützen, dass sie das Gefühl hatte, dass sie es endlich tun könnte. Sie hatte das Gefühl, dass sie es tun muss. Sie konnte so einfach nicht weitermachen."

Die gegnerische Seite warf Kesha vor, ihre Behauptungen lediglich ausgesprochen zu haben, um aus dem Vertrag, den sie mit Dr. Luke hat, entlassen zu werden. Dagegen setzte Mark Geragos: "Aus dem Vertrag zu kommen, ist wirklich zweitrangig im Vergleich dazu, dass sie sich selbst seiner Kontrolle entzieht."

Darüber hinaus fügte Keshas Anwalt hinzu, dass die Künstlerin in der Vergangenheit noch mit ganz anderen Dämonen zu kämpfen hatte, einschließlich einem Aufenthalt in der Klinik im Januar, um eine Essstörung in den Griff zu bekommen. Jetzt sei sie seiner Ansicht nach aber stabil genug und könne auch mit dem Gegenwind, der mit der Klage einhergehen wird, klarkommen. "Ich habe jüngst etwas Zeit mit ihr verbracht und ich würde sagen, dass ihre Einstellung gut ist, soweit ich es gesehen habe", sagte er. "Ganz offensichtlich möchte niemand in einen Rechtsstreit verwickelt sein und Dinge so öffentlich wie das hier machen, aber sie versteht, dass sie Farbe bekennen muss. Ich applaudiere ihr für ihren Mut, dass sie über ein weiteres gesellschaftliches Problem von häuslicher Gewalt spricht. Das spricht ausführlich über eine noch nicht erzählte Geschichte in dieser Branche und Gesellschaft."

Dr. Luke hat die Behauptungen seines ehemaligen Schützlings vehement abgestritten und behauptet in einer Gegenklage, dass Kesha und ihre Mutter Vertragsbruch und Rufschädigung begangen hätten.

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