Kesha bringt im Streit mit Dr. Luke pikante Details über Sony zur Sprache

Kesha auf Instagram
Kesha machte ihrem Ärger auf Instagram Luft

Kesha sollte für Sony lügen

Der Streit zwischen Kesha und Dr. Luke geht in eine neue Runde. Zwar hat die Sängerin den Missbrauchs-Prozess gegen ihren ehemaligen Produzenten Dr. Luke vorerst verloren, doch jetzt erhebt sie erneut schwere Vorwürfe. Diesmal direkt gegen das Label Sony.

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Auf ihrer Instagram-Seite postete sie jetzt ein Statement, indem sie Sony beschuldigt, sie zu einer Lüge aufgefordert zu haben. "Mir wurde meine Freiheit angeboten, doch dafür sollte ich lügen. Ich hätte mich öffentlich entschuldigen und sagen sollen, dass ich niemals vergewaltigt wurde. Das ist, was hinter geschlossenen Türen geschieht" schreibt sie dort.

Kesha will den Kampf für die Gerechtigkeit jedoch nicht aufgeben. "Ich werde die Wahrheit nicht zurücknehmen. Ich würde lieber meine Karriere ruinieren, als jemals wieder für dieses Monster zu lügen.“

Dr. Luke soll sie angeblich jahrelang sexuell und emotional missbraucht haben. Eine New Yorker Richterin schlug im Februar ihr Gesuch aus, den Vertrag mit dem Produzenten aufzulösen. "Das Urteil des Gerichts schreibt vor, dass Kesha weiter für sein Unternehmen arbeitet, angeblich ohne sein Mitwirken", so Mark Geragos, einer ihrer Rechtsanwälte. Somit werde Kesha allerdings gezwungen, mit den Partnern des Produzenten zu arbeiten. "Das Gericht selbst erkennt an, dass das Sklaverei ist. Das geht so nicht!"

Gegen das Urteil hat Kesha mittlerweile Berufung eingelegt. Ein Ende der Verhandlungen ist also noch lange nicht in Sicht.

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