Kendrick Lamar drückt seine Gewissenskonflikte über die Musik aus

Kendrick Lamar: Musik reflektiert Konflikte
Kendrick Lamar © Cover Media

Kendrick Lamar (28) zeigt mit seinen Songs, dass jeder mit Konflikten zu kämpfen hat und niemand perfekt ist.

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Niemand ist perfekt

Bei den Grammys zählte der Rapper ('King Kunta') am Montag [15. Februar] zu den großen Gewinnern: Ganze fünf Preise, darunter auch den für das Beste Rap-Album für 'To Pimp a Butterfly', landete Kendrick Lamar. Damit geht für den Musiker aus Compton im Süden von Los Angeles ein sensationelles Jahr zu Ende.

Kritiker werfen Lamar, der ein guter Schüler war und sehr gläubig ist, allerdings immer wieder vor, dass seine Songs den Gangsta-Rap glorifizieren. "Ich erkenne diesen Konflikt, aber dieser Konflikt schafft Bezüge zur Musik. Ich habe Konflikte, du hast Konflikte. Ich bin nicht perfekt. Niemand ist perfekt. Ich bin einfach gesegnet, dass ich die Möglichkeit habe, meine Gewissenskonflikte über die Musik auszudrücken", erklärte er im Interview mit der 'Vanity Fair'.

Dass seine Songs gut beim Publikum ankommen, ist eindeutig: Mit seiner Platte 'To Pimp a Butterfly', die von seiner Kindheit und Jugend in Compton und seinen Gewissenskonflikten handeln, erhielt Kendrick 11 Grammy-Nominierungen und wird damit nur noch von Musiklegende Michael Jackson (†50, 'Billie Jean') überboten, der 12 Nominierungen im Jahr 1984 geehrt wurde.

Zwar hatte der Rapper in einem Interview mit der 'New York Times' über seine elf Nominierungen gesagt: "Ich will sie alle gewinnen", doch die fünf Grammys dürften Kendrick Lamar sicher auch zufriedengestellt haben.

Cover Media

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