Ken Follett: vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit

Der Schriftsteller Ken Follett
Die besten Bücher von Ken Follett © picture alliance / Fotostand, Fotostand / Krÿger

Ken Follett schrieb bereits über 20 Bestseller

Nach der Universität besuchte Follett einen Journalistenkurs, der sein Wegbereiter zur Schriftstellerei wurde. Er wurde Reporter bei ‚South Wales Echo‘ und später bei ‚Evenings News‘. An den Wochenenden schrieb er nebenbei Romane. 1974 beendete Ken Follett seine Journalistenarbeit, um bei dem Londoner Verlag ‚Everest Books‘ zu arbeiten.

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Im Jahr 1978 gelang ihm schließlich der Durchbruch mit seinem Roman ‚Die Nadel‘. Der Roman wurde mehr als 10 Millionen Mal verkauft und in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Der spannende Agententhriller wurde ein Jahr später mit dem ‚Edgar Award‘ ausgezeichnet und ermöglichte es Follett, seinen Beruf aufzugeben.

Es folgten weitere Bestseller mit ‚Dreifach‘ (1979), ‚Der Schlüssel zu Rebecca‘ (1980), ‚Der Mann von St. Petersburg‘ (1982), ‚Auf den Schwingen des Adlers‘ (1983), ‚Die Löwen‘ (1986) und ‚Eisfieber‘ (2004). Es sind Verbrecher- und Intrigengeschichten, die unter anderem aktuelle Themen wie Genforschung und Biotechnologie aufgreifen.

Der historische Roman ‚Säulen der Erde‘, der 1990 erschien und verfilmt wurde, bereitete Ken Follett Starruhm. ‚Die Tore der Welt‘ ist die lang erwartete Fortsetzung, die 2007 erschien. Eines seiner bekanntesten Werke ist eine Jahrhundert-Saga in drei Bänden mit den Romanen ‚Sturz der Titanen‘ (2010), ‚Winter der Welt‘ (2012) und ‚Kinder der Freiheit‘ (2014). Von der Saga wurden bisher über 12 Millionen verkauft.

Ken Follett erhielt für seine Werke unter anderem den ‚Edgar Award‘ (1979), den ‚Corinne-Award‘ (2003) und den ‚Olaguibel Prize‘ (2008). In Deutschland bekam er Hörbuch-Awards in Gold für ‚Die Tore der Welt‘ und ‚Die Nadel‘.

Des Weiteren verlieh man ihm Ehrendoktortitel an drei britischen Universitäten. In Spanien wurde in der baskischen Stadt Vitoria-Gasteiz eine Bronzestatue aufgestellt, die Ken Follett darstellt.

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