Ken Duken mag die Entwicklung seiner Rolle

Ken Duken mag die Entwicklung seiner Rolle
Ken Duken © Cover Media

Ken Duken (37) findet vor allem die Ambivalenz seines Charakters in der Serie 'Tempel' interessant.

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Neue Serie 'Tempel'

Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Schauspieler ('Add a Friend') die Hauptrolle in der ersten Drama-Serie von ZDFneo übernehmen würde, mittlerweile haben die Dreharbeiten in Berlin begonnen. Noch bis Juni wird er als Marc Tempel vor der Kamera stehen, eine Rolle, die es in sich hat. 

Er spielt einen Krankenpfleger und ehemaligen Boxer, der mit der im Rollstuhl sitzenden Sandra (gespielt von Chiara Schoras, 40) verheiratet ist. Die beiden leben mit ihrer 16-jährigen Tochter Juni (Michelle Barthel, 22) im neuen Berliner In-Bezirk Wedding, in dem die Mieten steigen, weshalb ärmere Familien für wohlhabendere Platz machen sollen. Mark Tempel will sich allerdings nicht vertreiben lassen und wagt den Widerstand gegen die Immobilienfirmen. Das Problem allerdings: Durch seinen Kampf rutscht er ins kleinkriminelle Milieu ab.

"Von außen betrachtet fragt man sich erst: Warum reagiert Marc so extrem? Der Verlauf der Geschichte macht sein Handeln jedoch für die Zuschauer glaubwürdig. Genau das hat mich auch an der Rolle gereizt", erklärte Ken Duken gegenüber 'DWDL.de'. 

Mit 'Tempel' wollen Sender und Produktionsfirma einen Serienstoff anbieten, der sich von amerikanischen Produktionen unterscheidet. "Wir wollen eine Geschichte mit aktuellem Bezug zu Berlin und Deutschland schaffen - und eben keine amerikanische Serie kopieren", so Uwe Urbas von der Produktionsfirma Polyphon. 

Ausgestrahlt werden soll 'Tempel' bereits im November dieses Jahres, sechs Folgen von jeweils 30 Minuten sind geplant. Dass Ken Duken als erfolgreicher Kinostar dabei ist, überrascht derweil nicht, schließlich erklärte er schon 2014 der 'Westdeutschen Zeitung': "Ich spiele die Rollen, die ich spielen möchte, egal ob für Kino oder Fernsehen. Ich habe ja auch die Serie 'Add a friend' gedreht, obwohl ich eigentlich nie eine Serie spielen wollte - aber dieses Experiment war einfach zu spannend, um es abzusagen."

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