Ken Duken: Ich habe ein Schultrauma

Ken Duken
Ken Duken © Cover Media

Ken Duken (35) erinnert sich nicht gerne an seine Schulzeit.

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Schlechte Erinnerungen

Der Leinwandstar ('Nie mehr ohne dich') ist ab heute [15. Januar] in der Komödie 'Frau Müller muss weg' im Kino zu bewundern. Der Film handelt von der gleichnamigen Klassenlehrerin an einer Grundschule, die den Kindern schlechte Noten gibt. Das passt den Eltern natürlich gar nicht, da ihre Kleinen so den Sprung aufs Gymnasium nicht schaffen. Deshalb muss Frau Müller unbedingt weg, koste es, was es wolle. Doch die Paukerin spielt da leider nicht mit.

Wieder im Klassenzimmer zu sitzen, weckte bei Ken, der den besorgten Papa Patrick mimt, dessen begabter Sohn ausgegrenzt wird, vermutlich unliebsame Erinnerungen. Schließlich war ihm seine eigene Schulzeit ein Graus, doch die Kollegen rund um TV-Ikone Anke Engelke (49, 'Ladykracher') machten die Dreharbeiten am Set zu einem unvergesslichen Erlebnis.

"Wenn jemand so schultraumatisiert ist wie ich und jeden Tag im Klassenzimmer sitzt und trotzdem Spaß an der Arbeit hat, dann spricht das für den Cast", erklärte Ken im Interview mit '7Go' zufrieden.

Doch woher kommt sein Trauma, war die Zeit als Schüler wirklich so schlimm? "Ich habe sehr viele Schulen besucht. Was vielleicht meine Haltung und auch meine Schulzeit ein wenig beschreibt, ist, wie mein erster Schultag ablief: Als ich nach Hause gekommen bin und gefragt worden bin, wie es denn so war, habe ich gesagt: 'Ganz okay, aber ich glaube wir sind nicht fertig geworden und ich muss morgen noch mal hin' - und so zog sich das dann irgendwie noch ein paar Jahre weiter."

Allerdings lag seine Antipathie nicht an fiesen Mitschülern, die ihn gemobbt hätten, der Schauspieler hatte einfach das Gefühl, Gleichungen und Co. nicht für sein späteres Leben zu brauchen. "Schule war für mich reine Zeitverschwendung. Notentechnisch habe ich habe ich mich so durchgemogelt. Vielleicht lag meine Unlust aber auch daran, dass ich sehr früh 'Der Club der toten Dichter' gesehen habe. Danach habe ich mich gefragt: 'Wo gibt es solche Lehrer, die so auf die Kinder eingehen?'", erinnerte sich Ken Duken im Gespräch mit dem 'OK!'-Magazin.

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