Kein Superheld mehr? Der einstige "Hulk" Eric Bana nimmt's gelassen

Kein Superheld mehr? Der einstige "Hulk" Eric Bana nimmt's gelassen
Eric Bana als Journalist Frank Bonneville in New York © Kerry Hayes/Netfilx

Eric Bana (47, "Troja") meldet sich am 29. April mit seinem neuen Film "Special Correspondents" auf Netflix zurück. Darin spielt er an der Seite von Ricky Gervais (54, "Nachts im Museum") einen Journalisten. Im Jahr 2003 war Bana ein Teil der Superheldenwelt: Er war der "Hulk" im gleichnamigen Film von Regisseur Ang Lee (61, "Brokeback Mountain"). Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news hat der Australier verraten, ob er sein Dasein als Superheld vermisse und welche Rolle seine deutschen Wurzeln in seinem Leben spielen.

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"Diese Zeit ist vorbei"

Einmal Knödel, bitte!

Hadert Eric Bana damit, dass er aktuell nicht mehr als grünes Monster auf der Kinoleinwand zu sehen ist? "Nein, keineswegs. Ich bin schon lange nicht mehr mit dieser Welt in Berührung gekommen. Diese Zeit ist vorbei", sagt Bana zu spot on news. Er bedauere es aber keineswegs den Film gemacht zu haben, er sei sehr stolz auf ihn. Stolz ist der 47-Jährige auch auf seine deutschen Wurzeln, mit denen er sich nach wie vor sehr verbunden fühlt.


Das hat er vor allem auch seinen Großeltern zu verdanken. Jedes Mal wenn er deutsche Musik höre, werde er wohlwollend an seine Kindheit erinnert und an Deutschland. "Bei ihnen lief immer deutsche Musik im Hintergrund. Auch wenn ich nie eine Ahnung hatte, wovon sie singen", gibt Bana zu. Selbst singen kann er übrigens nicht. Nicht mal unter der Dusche gibt er sein Können zum Besten. Ein bisschen Deutsch kann er allerdings sprechen. Natürlich hat er auch ein Faible für deutsches Essen: "Mein Lieblingsessen sind Knödel", gesteht er. Leider stimmen diese nicht mit seiner Diät überein und seien sehr arbeitsaufwendig in der Herstellung.


Große Leidenschaft: Autos

Bana, der privat immer noch seinen Geburtsnamen Banadinovic trägt, lebt mit seiner Frau Rebecca und den beiden Kindern im australischen Melbourne. Down Under kann er seinem liebsten Hobby ungeniert frönen: dem Motorsport. Der Schauspieler liebt Autos und fährt sogar selbst Rennen. Er besitzt auch etliche Fahrzeuge, allerdings wollte er nicht preisgeben, wie viele genau. Hat er auch echte Schmuckstücke in seiner Sammlung? "Als ich sie gekauft habe, waren die noch nicht so ausgefallen", gibt er schmunzelnd zu.


Der 47-Jährige wuchs damit auf, an Autos selbst herumzuschrauben. Einst wollte er sogar KFZ-Mechaniker werden. Daher bastelt er immer noch gerne an seinem Fuhrpark herum. Allerdings hat das auch seine Schattenseiten. Denn wer meint, damit könne man Geld sparen, irrt gewaltig. "Man steckt im Endeffekt immer mehr Geld rein, als die Autos eigentlich wert wären", gibt er lachend zu.


"Ich bin langweilig"

Ein weiterer Vorteil seines Lebens in Australien: Er schafft es, dass ihn die Medien weitestgehend in Ruhe lassen. Die Klatschblätter in Australien können zwar genauso fies sein, wie in den USA und sonst wo auf der Welt, aber Bana kann sich nicht beschweren, er wurde bisher von kuriosen Geschichten verschont. "Ich versuche, unsichtbar zu sein, unter dem Radar zu fliegen. Und ich bin langweilig genug, dass mich die Presse in Ruhe lässt", erklärt er.


Langweilig war die Zusammenarbeit mit Ricky Gervais für "Special Correspondents" nicht. Ganz im Gegenteil. "Es hat großen Spaß gemacht. Es war leicht, mit Ricky zusammenzuarbeiten. Er hat eine tolle Atmosphäre am Set geschaffen", so Bana. Gervais hat das Drehbuch geschrieben und auch Regie geführt. Der Film kann als Satire auf die Medienwelt verstanden werden. Tonmann Ian Finch (Gervais) und Reporter Frank Bonneville (Bana) verlieren auf dem Weg zu einem Auftrag in Ecuador ihre Pässe und ihre Tickets - und beschließen einfach die Berichterstattung von New York aus zu fälschen. Natürlich läuft das Ganze bald aus dem Ruder...



spot on news

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