Kein Neuanfang mehr für die White Stripes

Kein Neuanfang mehr für die White Stripes
Jack White bei einem Solo-Konzert in Mountain View, Kalifornien © Barry Brecheisen/Invision/AP

Mit Sehnsucht denken so einige Rockfans an die seligen 00er-Jahre zurück - als die White Stripes mit Garage-Rock-Hits wie "Hotel Yorba" oder dem Dauerbrenner "Seven Nation Army" genial arrangierte Einfachheit zum Stilmittel erkoren. Aber das 2011 aufgelöste Duo aus den Ex-Eheleuten Jack (39) und Meg White (40) wird kein Revival mehr feiern. Das hat Jack White nun noch einmal bekräftigt, wie "billboard.com" meldet. Und seine Begründung für das endgültige Aus klingt betrüblich.

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Meg White antwortet nicht

Denn zwischen den früheren Eheleuten und Bandkollegen ist offenbar der Kontakt endgültig abgerissen. "Sie geht nicht ans Telefon" erklärte Jack White in einer Frage-und-Antwort-Session. Und selbst wenn es anders wäre, gäbe es kein Zurück mehr in gemeinsame Musikertage, ist sich der Gitarrist und Sänger sicher: "Nope... Diese Zeiten sind vorbei", meinte er kurz angebunden.


"Meg muss nicht ans Telefon gehen"

Das Label des Musikers, Third Man Records, versuchte unterdessen, in einem Statement zu beschwichtigen - akute persönliche Streitigkeiten unter den Whites gebe es nicht. "Meg muss nicht ans Telefon gehen", heißt es. Jack White beschwere sich noch nicht einmal. Und die Funkstille sei auch nicht "deprimierend". Nur ein Revival werde es eben nicht geben: "Lasst uns drüber hinwegkommen, Jack und Meg haben es auch getan", fordert die Plattenfirma die Fans auf.


The White Stripes hatten von 1999 bis 2007 insgesamt sechs Studioalben veröffentlicht. Zwei davon, "Icky Thump" und "Get Behind Me Satan", schafften es auch in Deutschland in die Top 5 der Charts. Bereits im Jahr 2000 hatten sich Jack und Meg White scheiden lassen. Jack White ist seit 2012 äußerst erfolgreich als Solomusiker unterwegs ("Lazaretto").

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