Kaum zu glauben: Barbara Schöneberger hat Existenz-Ängste

Barbara Schöneberger Barbara Schöneberger bringt ein eigenes Magazin heraus.

Die Moderatorin hat jetzt ein zweites Standbein

Was, wenn mich keiner mehr im Fernsehen sehen will? Diese Frage stellt sich ausgerechnet der wohl beliebteste weibliche TV-Star Deutschlands: Barbara Schöneberger. Die Moderatorin hat einen neuen Job: Sie bringt jetzt ihre eigene Zeitschrift raus. „Mir ist jetzt nach und nach bewusst geworden, dass da jetzt ein Heft irgendwo im Regal steht, wo ziemlich groß mein Namen drüber steht“, erklärt sie etwas aufgeregt im Interview mit RTL.

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Aber warum das Ganze? Barbara ist Mama, Ehefrau und eine top gebuchte Moderatorin. Die Antwort: Sie hat TV-Existenzängste: „Ich war eh so ein bisschen auf dem Weg mich nach was anderem umzuschauen und bevor ich nochmal eine Ausbildung als pharmazeutisch- technische Assistentin mache, habe ich überlegt, dass ich ‚ne Zeitschrift mache“, so Schöneberger. Will die 41-Jährige tatsächlich mit dem Fernsehen aufhören? „Neeeeein. Ich finde Fernsehen toll, aber ich weiß ja nicht, wie lange das Fernsehen MICH noch toll findet“, erklärt sie. Und deshalb hat sich Schöneberger nun also ein zweites Standbein aufgebaut. Ihre offizielle Funktion lautet übrigens ‚Editor at large‘. „Ich weiß zwar nicht genau was es bedeutet“, schmunzelt sie, „aber ich sitze jeden Freitag in der Konferenz und wir besprechen alles zusammen, ich schreibe viele Texte, bin auf dem Cover, bin in vielen Geschichten im Heft, aber eben nicht in allen Geschichten.“

Eine komplett neue Erfahrung für die Moderatorin – obwohl sooo neu dann eigentlich doch nicht. Denn als junge Frau machte Schöneberger ein Volontariat bei einer Modezeitschrift. „Aber ich habe sehr erfolglos volontiert. Es war ein böses Volontariat mit einer sehr, sehr bösen Frau. Die war wirklich böse und hat mich fertig gemacht, deshalb bin ich nach zwei Monaten wieder ausgeschieden.“

Und wenn man Barbara Schöneberger kennt, weiß man, dass diese Frau keine ganz normale Frauenzeitschrift rausbringt. „Ja, es hat schon ein bisschen mehr Humor als andere Magazine. Wenn Barbara drauf steht, muss auch Barbara drin sein. Deshalb ist auch jede Geschichte in jeder Barbara-Art.“ Was man in dieser Zeitschrift übrigens vergeblich sucht sind Diät-, Workout- und to do-Listen. „In den zwei Stunden, die man diese Zeitschrift liest, muss man sich keine Gedanken machen, dass man irgendwas an sich verbessern müsste“, so Barbara.

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