Katzi: "Schnell sterben würde mir nichts ausmachen"

Anastasia 'Katzi' Sokol wiegt nur noch bedrohliche 33 Kilo
Die Freundin von Baulöwe Richard Lugner leidet an Magersucht © imago stock&people

Richard Lugners Freundin spricht über ihre Magersucht

Die Sorge um Richard Lugners Freundin Anastasia ‚Katzi‘ Sokol wächst immer mehr. Erstmals hat die 22-Jährige in einem Interview mit der Zeitschrift ‚Krone‘ über ihre Magersucht, die Liebe zu dem 57 Jahre älteren Lugner und ihr Verhältnis zu ihrer Mutter gesprochen.

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„Ich habe es wieder einmal unter die 35-Marke geschafft“, gesteht ‚Katzi‘ gleich zu Beginn des Interviews. Bei einer Körpergröße von 1,62 Metern wiegt sie derzeit nur noch bedrohliche 33 Kilo. Für die 22-Jährige ein erschreckender Rückschlag im Kampf gegen die Essstörung, der ihr aber keine Angst macht. „Der Gedanke ans Sterben macht mir grundsätzlich keine Angst. […] Schnell sterben würde mir nichts machen. Klingt traurig, ist aber leider so“, erklärt sie nüchtern. Nur qualvoll sterben wolle sie nicht. Ihre Mutter hatte in einem Interview mit dem Magazin ‚News‘ gesagt, sie habe Angst, ihre Tochter könne bald sterben: „Behauptet sie. In Wahrheit war ich ihr immer egal“, entgegnet Anastasia.

Erschreckend, wie nüchtern die junge Frau über die möglichen Folgen ihrer Krankheit spricht. Sicher nicht unschuldig sind die erfolglosen Kuren und Therapien: „Ich habe vor einem Jahr schon mal eine Kur gemacht. Als ich zurückkam, war alles wieder so wie vorher. Das ist deprimierend.“

Ein erschreckendes Geständnis macht ‚Katzi‘ als es um ihre Kleidergröße geht: „Seit kurzem passt mir nur noch die Hose, die ich als Zehnjährige getragen hab. Das ist Kindergröße 146.“ Wie lange hält ihr ausgemergelter Körper das noch aus? Der Gewichtsverlust ist ja nur ein Teil der Krankheit: „Ich merke ja, dass ich müde bin, mir die Haare ausfallen, dass meine Haut sich schuppt. Dass ich extrem niedrigen Blutdruck habe“, verrät sie.

Katzi: "Schnell sterben würde mir nichts ausmachen"
© imago stock&people

Zukunftspläne hat Anastasia keine: „Solange ich nicht die Verantwortung für mich selbst übernehmen kann, kann ich nicht an Kinder denken“, antwortet sie auf die Frage nach Hochzeit und Babys. Trotz des Altersunterschied gebe Richard Lugner ihr Kraft und Rückhalt: „Das Leben mit Richard hält mich auf Trab. Ich habe keine Zeit zu überlegen, ob ich jetzt essen soll oder nicht.“ Aber ist sie denn glücklich? „Glaube ich nicht. Glückliche Menschen sehen anders aus.“ Traurig? „Würde ich auch nicht sagen. Ich weiß nicht, was ich bin. Es ist ein Gefühlszustand, den ich gar nicht beschreiben kann. Ich glaube, ich bin leer.“

Bleibt wirklich nur zu hoffen, dass Anastasia schon bald die Kraft findet, gegen die Magersucht anzukämpfen und Zukunftspläne zu schmieden, wie es Frauen in ihrem Alter normalerweise machen...

Bildquelle: Imago

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