Katy Karrenbauer lässt die Hüllen fallen: Splitternackt in 'Härte'

Katy Karrenbauer lässt für 'Härte' die Hüllen fallen
Katy Karrenbauer ist stolz auf ihren neuen Film

'Härte' verlangt Katy Karrenbauer einiges ab

Die Zeiten in denen Katy Karrenbauer als knallharte Lesbe Walter in 'Der Frauenknast‘ über die Bildschirme flimmerte, sind schon lange vorbei. In ihrem neuesten Filmprojekt zeigt sich die Schauspielerin allerdings auch nicht gerade von ihrer zimperlichen Seite. In 'Härte‘ mimt sie eine Mutter, die ihren Sohn missbraucht und ist teilweise minutenlang splitterfasernackt zu sehen.

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Für Karrenbauer nicht ganz einfach: "Ich bin jetzt 52 und natürlich fordert das Leben und die Zeit ihren Tribut. Aber ich wusste, dass es für diese Rolle wahnsinnig wichtig ist, dass ich mich ausziehe“, so die Schauspielerin im RTL-Interview. Viel schwieriger sei die Rolle an sich gewesen. "Viele meiner Kolleginnen hätten sich wahrscheinlich nicht getraut, diese Rolle zu spielen, weil sie denken würden, dass das ein schlechtes Licht auf sie wirft. Ich habe auch mit Kritik gerechnet, aber die meisten haben gesagt, dass das eine meiner besten Rollen ist. In diesem Film kann man sehen, was ich kann."

'Härte‘ beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte von Andreas Marquardt, der als Teenager regelmäßig sexuelle Übergriffe seiner Mutter ertragen muss. Die Folge: Ein gefährlicher Hass auf Frauen und eine kriminelle Karriere in Berlins Rotlichtmilieu. Heute gilt er als resozialisiert.

Kein einfacher Stoff. Doch für Regisseur Rosa von Praunheim offenbar ein Herzensprojekt. Und auch Katy Karrenbauer war dieser Film wichtig, denn auch sie hat Erfahrungen mit Missbrauch gemacht. "Ich wurde als Jugendliche von meinem Freund schwer misshandelt. Dennoch dachte ich damals, er wäre meine große Liebe …“, erzählt sie im Interview mit 'Bild'.

Einige werden denken, Katy habe die Rolle nur angenommen, weil sonst kein Job in Sicht war. Andere sagen, kaum jemand kann so eine Rolle SO verkörpern wie sie. Eins bekommt die 52-Jährige aber sicher mit ihrem neuen Film - ganz viel Aufmerksamkeit.

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