Katrin Sass: Schluss mit der Ostalgie!

Katrin Sass: Schluss mit der Ostalgie!
Katrin Sass © Cover Media

Katrin Sass (58) blickt nicht mit Nostalgie auf die ehemalige DDR zurück.

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Damit hat sie nichts am Hut

Während es Menschen gibt, die den Zeiten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat nachtrauern, kann die Schauspielerin ('Good Bye, Lenin') derartige Gefühle nicht teilen. "Nein, damit habe ich überhaupt nichts am Hut", stellte sie im Interview mit dem 'Weser-Kurier' klar. "Wenn mir natürlich ein sogenannter Besser-Wessi dumm kommt und mich darüber belehren will, wie das bei uns gelaufen ist, dann werde ich schon mal aggressiv und sage: 'Du musst mir jetzt beim besten Willen nicht erzählen, wie das bei uns so war.' Aber Ostalgie ist wirklich nicht mein Ding."

Die Wiedervereinigung war für Sass ein Grund zu unglaublicher Freude, damals sei sie "fast in Ohnmacht gefallen", erinnerte sie sich. "Und ich freue mich auch heute noch darüber. Natürlich macht man auch die ein oder andere Einschränkung, aber ich möchte nicht bei diesem ganzen Gemeckere mitmachen, das man allenthalben so hört. Ich weiß, dass die Schere zwischen Arm und Reich sehr groß ist, aber nicht die zwischen Ost und West. Wir sind doch alle deutsch. Ich glaube, wir können stolz auf unser Land sein und das auch mal sagen. Es ist doch eine Menge passiert, und das ist großartig."

Ihr Wunsch für unser wiedervereinigtes Land ist deshalb auch, "dass die Menschen aufhören, ständig zu meckern und unsere Regierung immer nur niederzumachen", sagte sie vor wenigen Tagen der 'SuperIllu'. Außerdem sollten Begriffe wie "Wessi" und "Ossi" endlich verschwinden.

Passend zum 25. Jubiläum der deutschen Einheit am Wochenende startete am 29. September die dritte Staffel der ARD-Serie 'Weissensee', die zu Zeiten der DDR spielt und in der Katrin Sass die engagierte Ostberliner Bürgerrechtlerin Dunja Hausmann spielt.

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